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5 Punktspiel Heidenauer SV - SV Pesterwitz 2:1

21.09.2017

Der Heidenauer SV hat das Spitzenspiel gegen den SV Pesterwitz durch einen starken Schlussspurt mit 2:1 gewonnen, und damit auch dank der Ergebnisse auf den anderen Kreisoberligaplätzen vom Wochenende seine Tabellenführung untermauert. Allerdings mussten die Elbstädter am Sonnabendnachmittag gegen den Tabellenzweiten erstmals in der laufenden Saison an ihre Grenzen gehen, denn auch die Randfreitaler zeigten bei ihrer Premiere auf dem Rasenplatz im Sportforum, warum sie aktuell zu den besten Teams der Liga gehören. Im direkten Duell schenkten sich beide Mannschaften nichts, wie die Bilanz von insgesamt zehn gelben Karten nach den umkämpften 96 Spielminuten beweist. Spielerisch blieb durch die vielen Unterbrechungen natürlich auf beiden Seiten einiges auf der Strecke, doch ließ man sich mal etwas Freiraum, rotierte der Ball ganz ordentlich vor den 87 zahlenden Zuschauern. Der Respekt voreinander war von Beginn an deutlich zu spüren, so dass in einer sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit nur sehr wenige prickelnde Strafraumszenen und demzufolge Torchancen gab. Die beste Gelegenheit der Gäste bot sich Markus Reiche in der 27. Minute, als nach einer zu kurzen Faustabwehr des HSV-Schlussmannes Marcel Zönnchen knapp am Tor vorbei schoss. Heidenau versuchte es häufig mit Distanzschüssen, die jedoch meist ihr Ziel verfehlten oder eine sichere Beute von Torwart Florian Gretschel wurden. In der 34. Minute rettete er in letzter Sekunde im Herauslaufen gegen den heranstürmenden Oliver Franz per Fußabwehr und vereitelte damit die größte Heidenauer Vorpausenchance. Die zweite Halbzeit begann dann gleich mit einem Pesterwitzer Paukenschlag, denn in der 50. Minute fiel der erste Treffer im Spitzenspiel. Vorbereitet wurde das erste Heidenauer Saisongegentor von Dominic Butzek mit einem zentimetergenauen Steilpass auf den schnellen Johannes Hohl, der seinen Verteidiger abschüttelte und in die Mitte passte. Dort scheiterte Markus Reiche zunächst am Torhüter, aber den Abpraller versenkte der Stürmer unhaltbar zu seinem dritten Saisontreffer. Die Hausherren brauchten eine Weile um sich von diesem Schock des erstmaligen Rückstandes zu erholen. Pesterwitz, gestärkt durch die Führung, agierte dagegen in dieser Phase sehr selbstbewusst und ballsicher. Doch Heidenau fightete sich förmlich ins Spiel zurück, und drängte seinen Gegner immer mehr in die eigene Hälfte. Viele Standardsituationen bedeuteten jetzt Schwerstarbeit für die Pesterwitzer Defensive, während in Richtung HSV-Tor kaum noch Konstruktives gelang. Das nicht immer überzeugende Schiedsrichterkollektiv trug mit einigen Entscheidungen auch nicht gerade zur Beruhigung der in beiden Lagern erhitzten Gemüter bei. Unstrittig war jedoch die Elfmeterentscheidung zu Gunsten des HSV in der 80. Minute - zu ungestüm ging der Pesterwitzer Verteidiger gegen den mit Tempo in den Strafraum stürmenden Gergo Arkos Puskar zu Werke. Oliver Franz verwandelte souverän zum verdienten Ausgleich. Das Resultat entsprach nun dem Spielverlauf und wäre sicherlich auch von beiden Seiten als Endergebnis akzeptiert wurden. Bitter für Pesterwitz, das es nicht dazu kam, denn in der 85. Minute segelte erneut eine der unzähligen Elbestädter Ecken in den Pesterwitzer Strafraum und Oliver Franz stocherte den Ball im Getümmel über die Linie. Die Proteste der Gäste, das dem ein Foulspiel eines Heidenauers im „Bodenkampf“ voraus ging, fanden kein Gehör. In der sechsminütigen Nachspielzeit, wegen einer Verletzungsunterbrechung zur Pflege des Pesterwitzer Torwarts, mobilisierten die Randfreitaler dann noch einmal alle Kräfte, während Heidenau, jetzt clever auf Zeit spielend, gleich dreimal wechselte. Die Schlussoffensive blieb jedoch ohne Erfolg, so dass die Gemütslage zwischen beiden Mannschaften nach dem Abpfiff verständlicherweise meilenweit auseinanderlag.

1. Punktspiel gegen Neustadt Sachsen (12.08.17)

13.08.2017

SSV Neustadt gegen SV Pesterwitz 1:2

 

Pfifferlingszeit ist derzeit in Sachsens Wälder und Restaurants. Und genau diesen Pfifferling wollte niemand auf den Gast aus Pesterwitz setzen, reiste man doch als klarer Außenseiter ins Neustädter Volksbank Stadion.

Doch Pesterwitz erwischte einen Traumstart und ging bereits nach 57 Sekunden in Führung. Das 1:0 erzielte Kapitän Johannes Schiller nach einer Ecke im Strafraumgewühle. Neustadt, vom frühen Rückstand sichtlich geschockt, brauchte allerdings nicht sehr lange, um wieder ins Spiel zu finden. In der 11. Minute brachte Neustadt eine lange Flanke von der rechten Seite, der Pesterwitzer Torwart blieb auf der Linie und Marek Hakl jagte die Kugel ins linke Angel.

In der Folgezeit entwickelte sich ein gutklassiges Kreisoberliga, wobei leichte Vorteile auf Seiten der Neustädter Elf zu sehen waren. Diese kompensierten die Randfreitaler mit sehr hohem kämpferischen Einsatz. Pesterwitz, taktisch gut von Trainer Ralf Berger eingestellt, gelang es aber auch, sich immer wieder gut in Szene zu setzen.

So gelang es den Pesterwitzern die Neustädter Druckphase Mitte der ersten Halbzeit mit einem Lattenknaller und einigen verheißungsvollen Chancen zu überstehen. Auf Seiten der Neustädter waren besonders Bohatka und Hakl waren immer wieder spielbestimmend und schwer zu stellen.

So ging man mit dem 1:1 in die Kabinen und die Zuschauer zum Bierstand.

In der zweiten Halbzeit setzte sich das gutklassige, teilweise rassige Spiel fort. Die Neustädter versuchten in der fortlaufenden Zeit immer mehr mit langen hohen Bällen in den Strafraum ihre großen Spieler per Kopf zu erreichen, was auch einige Male sehr gut gelang. Zum Torerfolg kamen sie allerdings nicht, da am Ende die Pesterwitzer Abwehr, manchmal auch mit etwas Glück, sehr gut stand.

Die Pesterwittzer ihrerseits setzten aber auch immer wieder gefährliche Konter über die schnellen Johannes Hohl und Markus Reiche. Einer dieser endete mit einem neustädter Rückpass zum Torwart, der in der 68. Minute zum indirekten Freistoß im Neustädter Strafraum führte. Sieben Meter vorm Tor konnte die Mauer den ersten Ball abfangen, jedoch jagte Neuzugang Johannes Hohl den Nachschuß in den Winkel.

In den letzten fünzehn Minuten versucht Neustadt nochmals mit aller Kraft den Ausgleich zu erzielen, scheitertete letztendlich aber immer wieder an der Pesterwitzer Abwehr bzw.  fehlte auch das Quäntchen Glück. Pesterwitz blieb die Zeit mit Kontern gefährlich.

So blieb es am Ende beim doch nicht erwarteten Auswärtssieger der Randfreitaler, der ausgiebig gefeiert wurde und sicherlich Motivation für die nächsten Aufgaben ist.

 

( Dietmar Barthold )

 

23. Spieltag KOL 16/17 1. FC Pirna 2 : 0 SV Pesterwitz 1.

02.06.2017

Der SV Pesterwitz hat am Sonnabendnachmittag sein Auswärtsspiel beim Tabellenführer 1.FC Pirna mit 0:2 verloren. Die Normalität ist damit eingetreten und der Sieg der Elbestädter war auf Grund des Spielverlaufes auch hochverdient. Trotzdem haderten die Gäste nach der Partie zum wiederholten Male mit dem Ergebnis gegen eine Liga-Spitzenmannschaft, weil die eigene Abschlussschwäche erneut eine durchaus mögliche Überraschung verhinderte. Da die Pirnaer es nicht besser machten und zudem Torhüter Florian Gretschel eine ganz starke Leistung ablieferte, lagen bereits zur Pause die Nerven bei den Gastgebern blank. Die Kabinenpredigt von FC-Trainer Bodo Kleinschmidt für seine Mannen war für keinen im Rottwerndorfer Tal zu überhören. Angestachelt von den klaren Worten starteten die Gastgeber mit Wiederanpfiff einen wahren Sturmlauf in Richtung Pesterwitzer Gehäuse, nur ein Treffer gelang ihnen weiter nicht. In der 67. Minute hatte dann Michael Gumprecht die große Chance zum Pesterwitzer Führungstreffer, schoss den Ball allein vor dem Pirnaer Tor aber genau in die auffangbereiten Arme von Schlussmann Benjamin Wein. Trotzdem zeigte diese Aktion beim Favoriten durchaus Wirkung, denn eine leichte Verunsicherung machte sich nun in dessen Reihen breit. Die Erlösung aus Pirnaer Sicht folgte in der 76. Minute als Jonas Thon, nach dem gefühlt 20. FC-Eckball, zum 1:0 einköpfte. Pesterwitz versuchte bis zum Schlusspfiff alles um zum Ausgleich zu kommen, doch die besten Chancen hatte man bereits vergeben. Beim letzten Eckball stürmte selbst Florian Gretschel vergebens in den gegnerischen Strafraum, was die Pirnaer schließlich mit einem Konter zum 2:0 durch Daniel Rösner nutzten.

Im einzigen Sonntagsspiel des 23.Spieltages trennten sich Dippoldiswalde und Reinhardtsdorf 2:2 Unentschieden, welches FSV Mannschaftsleiter Mirko Gietzelt als „sehr schmeichelhaft für die Gäste bezeichnete.“ Schon in der ersten Halbzeit waren die Gastgeber die eindeutig bessere Elf, konnten daraus aber kein zählbares Kapital schlagen. Ganz anders agierte die Traktor-Elf, die in Person von Michael Kunze aus zwei Chancen eine 2:0 Halbzeitführung machte. So versenkte der Routinier in der 19. Minute einen Freistoß direkt im Dippoldiswalder Gehäuse, um dann in der 40. Minute einen von FSV-Seite unglücklich verlängerten Reinhardtsdorfer Torabschlag aufzunehmen und eiskalt im langen Eck unterzubringen. Entsprechend motiviert, ob des sehr unglücklichen Rückstandes, kamen die Hausherren aus der Kabine und schnürten ihre Gäste fortan förmlich in deren Hälfte ein. Die Belohnung folgte ziemlich schnell, denn schon in der 55. Minute gelingt Marco Fleischer nach schönem Doppelpass mit Dominic Luber der Anschlusstreffer. Weitere FSV-Chancen blieben jedoch ungenutzt. Erst mit der Einwechslung des lange verletzten Max Cubeus ging noch einmal ein entscheidender Ruck durch die Gastgeberelf. So war der Rückkehrer dann auch am verdienten und umjubelten Ausgleich in der 90. Minute beteiligte, den David Rasch erzielte.

(Falk Rösler)

 

24. Spieltag KOL 16/17  Dorfhainer SV 1. 1 : 2 SV Pesterwitz 1.

02.06.2017

Freud und Leid lagen nach Abpfiff der beiden Kreisoberliga-Sonntagspartien des 24.Spieltages wie erwartet dicht beieinander. So ist der Dorfhainer Abstieg mit der 1:2 Heimniederlage gegen Pesterwitz endgültig besiegelt, während sich die Randfreitaler mit Hilfe des hauchdünnen Sieges beim Tabellenletzten vorzeitig den Klassenerhalt gesichert haben. Allerdings boten beide Mannschaften in diesem „Schicksalsspiel“ eine mehr als dürftige spielerische Leistung auf unterstem Kreisoberliganiveau. Selbst von echtem Abstiegskampf spürte man über die gesamte Spielzeit wenig. Vielleicht war es der frühe Pesterwitzer Führungstreffer durch Michael Gumprecht, der in der 6. Minute einen völlig berechtigten Foulelfmeter verwandelte, welcher die Dorfhainer Kräfte in ihrer nahezu aussichtlosen Tabellenlage wohl zusätzlich lähmte. Aber auch die Gäste bekamen trotz des schnellen Erfolgserlebnisses keine Sicherheit in ihr Passspiel, und verloren Mitte der ersten Halbzeit völlig den Faden. Von Pesterwitzer Fehlern begünstigt bot sich den DSV bis zur Pause gleich dreimal die Chance zum verdienten Ausgleich, den jedoch ungenaue Abschlüsse und einmal der Pfosten verhinderten. Trainer Rene Partzsch versuchte zum Wiederanpfiff mit zwei Wechseln, frischen Wind in seine Reihen zu bringen. Dies gelang durchaus, denn die folgenden zwanzig Spielminuten gehörten erneut den Dorfhainern. Doch Andre Czobot und Sylvio Gössel vergaben in aussichtsreicher Position vor dem gegnerischen Tor ziemlich kläglich ihre guten Gelegenheiten. Besser machten es in der 76. Minute die Pesterwitzer in Person von Mannschaftskapitän Johannes Schiller. Er nahm eine präzise Eingabe von Michael Gumprecht direkt, und ließ Schlussmann Thomas Gränz mit seinem Linksschuss keine Abwehrchance. Gefühlt waren die Dorfhainer durch den zweiten Gegentreffer geschlagen, wäre da nicht die Tollpatschigkeit eines Pesterwitzer Abwehrspielers gewesen, der über den Ball schlug und so Andre Czobot in der 84. Minute den Anschlusstreffer ermöglichte. Warum sich die Dorfhainer kurz darauf mit einer Roten Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung und einer Gelb/Roten Karte wegen Foulspiel selbst einen Schlussspurt verbauten bleibt ihr Geheimnis.

Zu den absoluten Verlierern dieses drittletzten Spieltages gehören auch die Wurgwitzer, und das nicht nur wegen ihrer 0:2 Niederlage gegen Motor Freital. Während alle Kontrahenten der SG im Tabellenkeller bis auf Absteiger Dorfhain punkteten, steht die Elf von Spielertrainer Kai Starke vor den letzten beiden Partien nun mit dem Rücken zur Wand. Der Wurgwitzer Übungsleiter avancierte im äußerst umkämpften Freitaler Stadtderby selbst zur „tragischen Figur“, scheiterte er doch in der 38. Minute mit einem Foulelfmeter am stark reagierenden Motor-Keeper Lutz Möller. War die torlose erste Halbzeit schon von vielen intensiv geführten Zweikämpfen geprägt, verschärfte sich die Gangart auf dem Platz nach dem Wechsel noch einmal. Immerhin gelang Motor-Akteur Tom Stephan in der 56. Minute etwas fußballerisch Überzeugendes mit dem 1:0 für seine Elf. Kurz danach musste sein Mannschaftskamerad Philipp Apelt schwer verletzt das Feld verlassen, was die Stimmung zwischen den Lagern zusätzlich anheizte. So verwundert es nicht, dass beide Teams in der Schlussphase der Partie noch je einen Platzverweis kassierten. Das sportliche Ringen der Wurgwitzer, wenigstens noch einen Punkt zu ergattern, ging fast völlig unter in den vielen Diskussionen auf und neben dem Platz. Fast mit der letzten Aktion des Spiels erzielte schließlich Sascha Fluß den zweiten Motor-Treffer zum Endstand. Fest steht jetzt auch das Sportgerichtsurteil zu der am 23.Spieltag abgebrochenen Begegnung Neustadt gegen Wurgwitz, die mit 4:0 zu Gunsten der Neustädter gewertet wird.

(Falk Rösler)

 

25. Spieltag KOL 16/17 SV Pesterwitz 1. 4 : 4 Sg Traktor Reinhardtsdorf 1.

02.06.2017

Keine Sieger gab es in den drei für den Auf- und Abstiegskampf unerheblichen Sonntagspartien am vorletzten Spieltag. Den höchsten Unterhaltungswert bot dabei das Unentschieden zwischen Pesterwitz und Reinhardtsdorf, denn in einem Spiel der Marke „schönster Sommerfußball“ trennten sich die etablierten Kreisoberligisten am Ende schiedlich friedlich und auch ein bisschen spektakulär 4:4. Die sportlichen Verantwortlichen können diese Einschätzung wohl erst mit einigem Abstand vollends teilen, wechselten sich doch gelungene Angriffsaktionen sowie haarsträubende Abwehrfehler über die gesamte Spielzeit bei beiden Mannschaften in schöner Regelmäßigkeit ab. Recht unterschiedlich war die Taktik mit der man zum Erfolg kommen wollte. So bevorzugten die Pesterwitzer meist einen ruhigen Spielaufbau, während die Reinhardtsdorfer deutlich mehr Tempo in ihre Aktionen hatten. Herausragender Akteur bei den Gästen war der dreifache Torschütze Michael Kunze. Der Routinier ließ die Pesterwitzer Abwehr gleich mehrmals sprichwörtlich „alt aussehen“, wie auch bei seinem sehenswerten Freistoßtor in der 76. Minute zum 4:4. Doch auch Pesterwitz besitzt ja mit Martin Grafe einen bekannt guten „Scharfschützen“ in seinen Reihen. Brauchte er in der 41. Minute beim 2:2 Ausgleich noch den Kopf von SG-Spieler Lars Schmittner als Hilfe zum Torerfolg, überraschte sein Versuch aus über dreißig Metern den gegnerischen Torwart beim 3:3 in der 67. Minute auf der ganzen Linie. Die weiteren Treffer für Pesterwitz erzielten Philipp Reißig zum 1:0 und Michael Gumprecht, der per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 4:3 traf. Genau wie auf den anderen beiden Plätzen forderten auch in Dippoldiswalde, beim Sportpark-Gastspiel der Dohnaer, die hochsommerlichen Temperaturen ihren Tribut von allen aktiv Beteiligten. Umso zufriedener zeigte man sich beim Gastgeber nach den vier Halbzeiten, genau wie in Pesterwitz und Freital gab jeweils in der Mitte der beiden regulären Spielhälften eine kurze Trinkpause, an deren Ende ein gerechtes 3:3 zu Buche stand. Die Dippoldiswalder gingen mit massiven Personalproblemen in ihr letztes Saisonheimspiel. So musste Mannschaftsleiter Mirko Gietzelt wieder einmal zwischen die Pfosten, während Stammkeeper Stefan Friedrich als Feldspieler aushalf. Fünf der sechs Treffer in der umkämpften Partie fielen bereits in den ersten fünfundvierzig Minuten, die die Gäste auch dank eines in der Entstehung sehr umstrittenen Freistoßtreffers mit einer knappen Führung beendeten. Offen und unterhaltsam blieb das Duell nach Wiederanpfiff auch ohne Tore. Bis in der 78. Minute der eingewechselte ehemalige Dippoldiswalder Kapitän Max Cubeus seine Elf für ihre große Moral durch einen wuchtigen Kopfball mit dem Ausgleichstreffer belohnte. Die danach von beiden Seiten gleichermaßen aufkommende Hektik „bezahlten“ die Gastgeber noch mit einem Platzverweis, doch am Ende wurde der Punktgewinn routiniert ins Ziel gebracht. Ganz entspannt per gemeinsamen Bierchen in der Trainerrunde Michael Seifert und Uwe Münkwitz von Freitaler Seite sowie Dynamo-Legende Udo Schmuck ging hingegen der Fußballnachmittag zwischen Motor Freital und dem SSV Neustadt zu Ende. Vorher trennten sich die beiden Teams in einer Hitzeschlacht am Weißeritzufer 1:1. Den Gastgebern gehörte die erste Halbzeit, dazu passte der Führungstreffer durch den wiedergenesenen David Raupach in der 25. Minute. Nach dem Wechsel übernahmen dann die Gäste mit fortlaufender Spielzeit immer deutlicher das Zepter, brauchten aber bis in die Nachspielzeit um den völlig verdienten Ausgleich durch Marek Hakl zu erzielen.

(Falk Rösler)

 

22. Spieltag KOL 16/17  SG Motor Freital 1.  1 :0  SV Pesterwitz 1.

10.05.2017

Zwei knappe Favoritenerfolge gab es zum Abschluss des 22.Kreisoberligaspieltages am Sonntagnachmittag. So besiegte im Freitaler Stadion des Friedens die gastgebende Motor-Elf den SV Pesterwitz mit 1:0, und rückte damit zum ersten Mal in der Rückrunde, auch dank des Remis der Schönfelder am Sonnabend in Altenberg, auf den dritten Tabellenplatz vor. Das kleine Freitaler Stadtderby verlief allerdings über weite Strecken deutlich einseitiger, als es das enge Endresultat vermuten lässt. Die Gastgeber waren ihrem Gegner in nahezu allen fußballerischen Belangen überlegen, sündigten jedoch fast schon fahrlässig bei der Chancenverwertung. Gleich reihenweise versiebten Raupach und Co. in der ersten Halbzeit beste Gelegenheiten oder scheiterten am stets aufmerksamen Pesterwitzer Torhüter Florian Gretschel. Kurz vor dem Pausenpfiff hätte dann Gästestürmer Martin Grafe beinahe den Spielverlauf auf den Kopf gestellt, brachte aber zu wenig Schärfe in seinen Torschuss aus acht Metern, so dass Motor Keeper Lutz Möller klären konnte. Gleich nach Wiederanpfiff folgte die schließlich spielentscheidende Szene. David Raupach flankte ungestört von der rechten Angriffsseite vor das Pesterwitzer Tor, und Philipp Apelt verwandelte mit der Innenseite direkt aus kurzer Distanz. Die Hausherren erspielten sich danach noch genügend Möglichkeiten um ihre verdiente Führung auszubauen, scheiterte jedoch ein ums andere Mal im gleichen Strickmuster wie im ersten Spielabschnitt. Zum Ende der Partie setzte, ob des immer noch knappen Resultates, verständlicherweise das „Kopfkino“ auf und neben dem Platz im Motor-Lager ein: hier könnten die eigentlich sicheren drei Punkte mit einer gelungenen Aktion der Pesterwitzer noch flöten gehen. Den Gästen gelang es allerdings weiter kaum einmal einen eigenen Angriff bis in den gegnerischen Strafraum vorzutragen. Die Ausnahme folgte in der 84. Minute. Und die Freitaler hatten Glück, dass sich Alexander Raue bei der „hangreiflichen Attacke“ des Motor-Verteidigers im Strafraum nicht fallen ließ. Durch die Behinderung fehlte seinem Schuss die Präzision, so dass die einzige echte Pesterwitzer Chance auf den Ausgleich in den Armen von Lutz Möller endete.

20. Spieltag KOL 16/17 Hartmannsdorfer SV Empor 1. 2 : 0 SV Pesterwitz 1.

02.05.2017

ohne Bericht

21. Spieltag KOL 16/17 SV Pesterwitz 1. 3 : 1 SG Wurgwitz 1.

02.05.2017

Der 1.FC Pirna hat die Steilvorlage durch die Hartmannsdorfer Niederlage am Sonnabend in Neustadt genutzt, und dank eines 3:2 Sieges am Sonntagnachmittag in Dippoldiswalde wieder die Tabellenspitze zurückerobert. Die Gastgeber lieferten dabei dem Favoriten einen großen Kampf und waren zeitweise sogar das bessere Team auf dem Kunstrasenplatz im Sportpark. So in den Anfangsminuten bis zum Pirnaer Führungstreffer durch Mahmoud Zamel der eine langen Ball über Torhüter Friedrich hinweg ins Netz verwandelte. Die Gastgeber gerieten kurz „aus der Spur“ und fingen sich drei Minuten später gleich noch den zweiten Gegentreffer ein, den Maik Ritter im Nachschuss erzielt. Doch der FSV fing sich wieder und hatte in der 34. Minute durch Benjamin Beer die große Chance zum Anschlusstreffer, der fand aber in FC-Torhüter Benjamin Wein seinen Meister. Kurz vor der Pause schlugen dann die gnadenlos effektiven Elbstädter in Person von Thodoris Tamousis noch einmal zum 3:0 Pausenstand zu. Die zweite Halbzeit war dann geprägt von vielen vergebenen Chancen auf beiden Seiten bis Dominic Luber in der 90. Minute einen Freistoß aus 25 Metern in den Winkel nagelt. In der Nachspielzeit gab es dann noch einen Foulelfmeter für den FSV den Florian Gamaleja mit dem Schlusspfiff zum Endstand verwandelte.Die zweite Sonntagspartie, das Nachbarschaftsderby zwischen Pesterwitz und Wurgwitz, stand ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Hier jubelten am Ende die Gastgeber über einen etwas glücklichen 3:1 Sieg und drei ganz wichtige Punkte gegen den Tabellennachbarn. Beide Mannschaften starteten der Bedeutung der Partie angemessen sehr vorsichtig ins Spiel. Die Abtastphase endete jedoch jäh als sich Martin Grafe in der 12. Minute den Ball zum Freistoß zurechtlegte, und aus 25 Metern am regungslos zusehenden Wurgwitzer Torhüter Richard Henker vorbei ins Netz jagte. Gleich im Gegenzug erhielt Sascha Hartmann die hundertprozentige Ausgleichschance, scheiterte jedoch am stark reagierenden Pesterwitzer Schlussmann Florian Gretschel. Das war nur der Auftakt zu einer von den Wurgwitzern sehr dominant geführten ersten Halbzeit, dem allerdings das entscheidende – der Torerfolg – fehlte. Hatte Spielertrainer Kais Starke bei seinem Kopfballtreffer in der 33. Minute noch Pech mit einer knappen Abseitsposition, müssten sich die Gäste zur Halbzeit den Vorwurf gefallen lassen, viel zu wenig Chancen aus ihrer spielerischen Überlegenheit kreiert zu haben. Deutlich größer und vielschichtiger waren hingegen die Pesterwitzer Defizite, so dass die Pausenansprache von Trainer Ralf Berger auch etwas länger ausfiel als die seines Pendants. Und wieder erwischten die Hausherren den optimalen Start, denn in der 53. Minute gelang Maximilian Eckner per Schuss von der Strafraumgrenze das 2:0. „Vater des Tores“ war allerdings Johannes Mayer der mit starkem kämpferischen Einsatz die entscheidende Vorarbeit leistete. Diesmal gelang den Wurgwitzern jedoch postwendend eine Antwort in Person von Kapitän Jan Oldenburg, der schlitzohrig eine weite Flanke unter Mithilfe der einheimischen Abwehr per Kopf ins Tor verlängerte. Fast wäre Kai Starke kurz darauf gleich noch der Ausgleich gelungen, aber sein Distanzschuss wurde, vom Torhüter unterschätzt, vom Pfosten aufgehalten. Was blieb war eine Wurgwitzer Überlegenheit in der B-Note, dem künstlerischen Wert, dem die Pesterwitzer Vorteile in der A-Note, dem sportlichen Wert, entgegen setzten. So gelang dem eingewechselten Kai Swiecinski in der 84. Minute im Anschluss an eine Ecke das 3:1, wobei hier die Wurgwitzer Abwehr einschließlich Torhüter keine gute Figur machte. Während die Pesterwitzer sich mit diesem Sieg im wie immer rassigen, aber stets von gegenseitigem Respekt geprägten Derby etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen konnten, bleibt für die Wurgwitzer die Tabellenlage weiter angespannt.

(Falk Rösler)

 

19.Spieltag KOL 16/17  SSV Neustadt/Sa.1. 2 : 1 SV Pesterwitz 1.

10.04.2017

Außer Spesen nichts gewesen – hieß es leider für den SV Pesterwitz am Sonnabendnachmittag als Fazit der langen Reise ins Neustädter Volksbankstadion. Grund war eine absolut ärgerliche, weil unnötige, 1:2 Auswärtsniederlage beim Tabellennachbarn. So geriet die zum Sieg gegen Stolpen erneut zwangsweise auf einigen Positionen umbesetzte Gästeelf nach sehr ordentlichen Beginn in der 19. Minute wegen eines haarsträubenden Abwehrfehlers in Rückstand. SV-Torhüter Florian Gretschel verschätzte sich bei einem Neustädter Steilpass völlig, und Marek Hakl konnte ungehindert einschieben. Die Pesterwitzer brauchten eine Weile um den Gegentreffer weg zu stecken, fanden aber bald zu ihrem ruhigen kontrollierten Spielaufbau aus den Anfangsminuten zurück. Doch auch ohne viel Tempo brachte man die Schmuck-Schützlinge in Schwierigkeiten. In der 31. Minute spielte Erik Tinschert einen genauen Pass in den Fuß von Maximilian Eckner, der zum Dribbling im Strafraum ansetzte und per Foul von den Beinen geholt wurde. Schiedsrichterin Linda Kollmann entschied sofort auf Elfmeter, den Mannschaftskapitän Johannes Schiller sicher zum 1:1 Pausenstand verwandelte. Die Halbzeitansprache des Ex-Dynamospielers musste wohl heftig gewesen sein, denn die Neustädter agierten nun deutlich temporeicher und druckvoller. Scheiterten zunächst Thamm sowie Bohatka noch beim Torabschluss, machte es der auffälligste SSV-Akteur Marek Hakl in der 80. Minute besser und vollendete eine Freistoßeingabe sehenswert per Direktschuss. Pesterwitz verzeichnete bis dahin kaum noch gelungene Angriffsaktionen, raffte sich aber nach dem Rückstand zu einem nicht mehr für möglich gehaltenen Endspurt auf. Die Gastgeber kamen nun mächtig ins Schwimmen und verteidigten mit Mann und Maus. Und nicht nur das, sondern regelwidrig mit beiden Händen fünf Minuten vor Spielschluss in Person eines Neustädter Verteidigers. Klar ersichtlich für alle, nur Schiedsrichterin Kollmann verweigerten den entrüsteten Pesterwitzern den zweiten Elfmeterpfiff. Noch gaben sich die Randfreitaler allerdings nicht geschlagen, und fast wäre ausgerechnet dem nach vorn geeilten Keeper Florian Gretschel unmittelbar vor dem Abpfiff im Anschluss an eine Ecke tatsächlich der verdiente Ausgleich gelungen. Doch es sollte nicht sein. Angesichts dieser vermeidbaren Niederlage müssen die Pesterwitzer jetzt wieder ihre Blicke in Richtung Abstiegszone der Tabelle richten, nicht zuletzt wegen ihres schweren Restprogramms mit fünf Auswärtspartien an den letzten sieben Spieltagen.

(Falk Rösler)

 

18 .Spieltag KOL 16/17  SV Pesterwitz 1. 3 : 1 SV Blau-Gelb Stolpen 1.

03.04.2017

Noch einmal ein volles Programm mit den drei Partien gab es am Sonntag zum Abschluss des 18-Kreisoberligaspieltages. Zweimal ging es dabei um wichtige Punkte im Abstiegskampf, während das Duell Motor Freital gegen Schönfeld den Tabellenvierten und Dritten zusammenführte. Den Freitalern gelang hier mit einem verdienten 3:1 Sieg die Revanche für die knappe 3:4 Niederlage aus der Hinrunde, sowie die angestrebte Wiedergutmachung nach der 0:4 Pleite in Dohna aus der Vorwoche. Landete Freitals erste Riesenchance, ein Foulelfmeter, in der 9. Minute noch am Pfosten sorgten zweimal Philipp Apelt und Markus Bender binnen zehn Minuten Mitte der ersten Halbzeit bereits für eine gewisse Vorentscheidung im Spiel. Nach dem Seitenwechsel verlegten sich die Gastgeber aufs Kontern, agierten im Abschluss aber zu unkonzentriert. Schönfeld zeigte nun, dass man nicht zu Unrecht weit oben in der Tabelle rangiert. Bis zur 70. Minute hatten die Freitaler allerdings den SG-Schlüsselspieler Torjäger Felix Augustin im Griff, und gerieten erst mit dessen 16.Saisontreffer etwas in Bedrängnis. Nun zeigte jedoch Motor-Keeper Lutz Möller seine Klasse und verhinderte mit einigen starken Paraden einen erfolgreichen Schönfelder Endspurt. Wer kann sich durch einen Sieg Luft im Tabellenkeller verschaffen? – lautet die Konstellation vor der Begegnung Pesterwitz kontra Stolpen. Am Ende konnte diese Frage eindeutig zu Gunsten der Randfreitaler beantwortet werden, die in ihrem ersten echten Heimspiel des Jahres auf eigenem Rasen einen verdienten 3:1 Erfolg feierten. Beide Mannschaften brachten zunächst wenig Konstruktives zu Stande. Die Gastgeber verfügten zwar über eine gewisse Spielkontrolle, brauchten aber um in Führung zu gehen die Mithilfe des Stolpener Torwarts. So ließ Markus Grützner in der 11. Minute einen strammen Freistoß von Martin Grafe aus 28 Metern durch die Hände gleiten. Doch auch sein Gegenüber Florian Gretschel sah beim Blau-Weißen Ausgleichstreffer in der 24. Minute sehr unglücklich aus. Motiviert durch den Treffer agierten die Gäste nun deutlich mutiger, drohten jedoch in der 36. Minute erneut in Rückstand zu geraten. Martin Grunert schoss den berechtigten Foulelfmeter allerdings einen Meter über das Stolpener Gehäuse. Gleich mit zwei weiteren großen Pesterwitzer Chancen begann die zweite Spielhälfte. Etwas kurios fiel dann in der 62. Minute der längst fällige zweite Treffer für die Gastgeber. Michael Gumprecht köpfte eine Flanke an den Pfosten, und während Freund und Feind beim zurückkullernden Ball zu Statisten erstarten, bugsierte der Pesterwitzer Zehner den Ball im zweiten Anlauf ins Netz. Kurz darauf lief die Kugel dann endlich einmal sehenswert durch die Reihen der Gastgeber, und Biser Vasilew hämmerte den Rückpass von der Grundlinie zur Spielentscheidung unter die Latte. Stolpen konnte nach dem Wechsel nur noch Kampfgeist entgegen setzen, und blieb so ohne echte Aussicht auf einen Punktgewinn. Gar einen Sieg hatte hingegen, ob einer 1:0 Pausenführung, das Tabellenschlusslicht Dorfhain im direkten Aufeinandertreffen mit dem bis dato Tabellennachbarn aus Altenberg im Blick. Doch der Treffer durch David Voigt in der 45. Minute und dazu eine sehr ordentliche Vorpausenleistung reichte für die Gastgeber vor den rund 100 Zuschauern am Ende nicht einmal für einen Punktgewinn. Zwei Spielszenen waren dabei wohl vorrangig verantwortlich für das Kippen der Partie zu Gunsten der Bergstädter. So vergab Sylvio Gössel in der 54.Minute die Riesengelegenheit auf 2:0 zu erhöhen, während die Gäste in der 70. Minute vom Schiedsrichter ein Elfmetergeschenk bekamen, das Andreas Ringel dankend annahm. Geschockt davon, versagten den Dorfhainer danach sprichwörtlich Kopf und Beine. Es folgte eine reine Abwehrschlacht von Seiten der Hausherren, die aber schon in der 80. Minute mit dem zweiten Altenberger Treffer von Marcus Kaufmann gefühlt verloren schien, und in der 85. Minute durch erneut Kaufmann mit dem Tor zum 3:1 Endstand besiegelt wurde.

(Falk Rösler)

 

17. Spieltag  KOL 16/17  FSV Dippoldiswalde 1.  2 : 1  SV Pesterwitz 1.

27.03.2017

Zum Abschluss des 17.Kreisoberligaspieltages besiegte am Sonntagnachmittag der FSV Dippoldiswalde den SV Pesterwitz 2:1. Während die Gastgeber damit ihren ersten Punkte-Dreier in der Rückrunde einfahren konnten, endete für die Randfreitaler eine kleine Erfolgsserie von vier Spielen ohne Niederlage. Pesterwitz bot dabei insbesondere in der ersten Halbzeit eine indiskutable Leistung. Der FSV startet hingegen mit viel Tempo und Engagement in die Begegnung, setzte die Gäste schon in der eigenen Hälfte unter Druck, und kam so zwangsläufig zu Torchancen. Als guter taktischer Schachzug erwies zudem die Besetzung des technisch besten Spielers Benjamin Beer auf der Position hinter den Spitzen. So war er auch in die Ballstafette vor dem Dippoldiswalder Führungstreffers in der 12.Minute eingebunden, den Florian Gamaleja per satten Rechtsschuss erzielte. Allerdings versäumten es die Weißeritzstädter in der Folge ihre zahlreich vorhandenen Gelegenheiten zu weiteren Treffern zu nutzen, so dass es bis zur Pause beim für die Gäste sehr schmeichelhaften 1:0 blieb. So konnte es nicht weiter gehen, sagte sich wohl der Pesterwitzer Trainer Ralf Berger und tauschte in der 54. Minute gleich zwei Spieler aus. Besser wurde das Spiel seiner Elf dadurch aber vorerst nicht. Ganz im Gegenteil – denn in der 57. Minute traf erneut Florian Gamaleja per Kopf nach einer Ecke zum umjubelten 2:0. Im Gefühl des sicheren Vorsprunges ließen die Dippoldiswalder nun die Zügel etwas schleifen, hatten ihren harmlos agierenden Gegner aber weiterhin im Griff. Bis in der 75. Minute ein Freistoß zum Pesterwitzer Anschlusstreffer führte. FSV-Torhüter ließ dabei den Ball aus seinen Händen gleiten, und Maximilian Eckner staubt zum 2:1 ab. Von jetzt an war viel Hektik im Spiel, von der sich auch das Schiedsrichterkollektiv anstecken ließ und nicht immer die richtigen Entscheidungen traf. So hatte FSV- Kapitän Robert Rönitzsch in der 80. Minute Glück, dass sein Foul als letzter Mann am Pesterwitzer Torschützen nicht mit der Roten Karte bestraft wurde. Symptomatisch für das Pesterwitzer Auftritt an diesem Tag war der folgende Freistoß, den man aus bester Position kläglich vergab. Letztlich überstanden die Dippoldiswalder diese kurze für sie kritische Phase gegen Ende der Partie schadlos, und gingen im Fazit als verdienter Sieger vom Platz.

 

Falk Rösler)

 

16. Spieltag KOL 16/17  SV Pesterwitz 1. 2 : 0 Vfl Pirna-Copitz 2.

23.03.2017

Wie schon am Freitag in der SZ-Vorschau prognostiziert gab es in der Kreisoberliga auch nach dem dritten Rückrundenspieltag einige Verschiebungen in der zweiten Tabellenhälfte. So wurde die Liga-Rangliste zwischen Platz acht und dreizehn kräftig durchgemischt. Wiederum nicht selbst in den Abstiegskampf eingreifen konnte Schlusslicht Dorfhain. Nach Absage der Partie gegen Neustadt muss der DSV nun schon zwei Nachholspiele bestreiten. Nicht bespielbar war auch der Pesterwitzer Rasenplatz, aber wie schon zum Rückrundenauftakt gegen Dohna verlegten die Randfreitaler auch ihr zweites Heimspiel kurzerhand ins benachbarte Wurgwitz. Auf dem dortigen Kunstrasen empfing man am Sonntagnachmittag den frischgebackenen Pokalfinalisten aus Copitz. Bei strömenden Dauerregen entwickelte sich von Beginn an ein sehr ausgeglichenes Spielverlauf, wobei es immer Phasen mit Vorteilen für die eine oder andere Mannschaft gab. So gehörten den Gastgebern die ersten dreißig Minuten. Echte Torchancen erspielte man sich aber kaum, einzig Martin Grafe bot sich in der 25.Minute eine verheißungsvolle Schussgelegenheit im Strafraum. Begünstigt durch einige kleinliche Freistoßentscheidungen des Schiedsrichters und Eckbälle schlug dann kurz vor der Pause das Pendel zu Gunsten der Landesligareserve aus. Doch auch sie vermochten ihre wenigen Chancen nicht zu nutzen, so dass es folgerichtig und gerecht mit einem 0:0 in die Pause ging. Zurück aus dem Trockenen erwischten wiederum die Pirnaer den besseren Start, ohne jedoch daraus zählbares Kapital zu schlagen. Den ersten echten Lichtblick auf dem Platz gab es schließlich in der 65. Minute als sich ausnahmsweise einmal Michael Gumprecht den Ball zu einem Pesterwitzer Eckball zu Recht legte, mit seiner Eingabe den Kopf von Johannes Schiller fand, und der unhaltbar verwandelte. Gleich der nächste derartige Gastgeberstandard brachte vier Minuten später schon die Spielentscheidung. Diesmal ließ sich allerdings der etatmäßige Eckenschütze Martin Grafe die Ausführung nicht nehmen, und wurde so zum Torvorbereiter für den zweiten Kopfballtreffer seines Mannschaftskapitäns. Überraschendweise blieb danach ein zwingendes Aufbäumen der Gäste gegen die Niederlage aus, so dass die Pesterwitzer kaum Mühe hatten den wichtigen Punkte-Dreier zu sichern. Einen herben Rückschlag nach zuletzt drei Ligasiegen in Folge erlebte hingegen Altenberg im Abstiegskampf durch eine 1:6 Schlappe bei Motor Freital. Auf dem vom Regen aufgeweichten und tiefen Rasen präsentierten sich die Gastgeber auf Grund klarer läuferischer und spielerischer Vorteile über die gesamte Dauer der Begegnung überlegen. So waren die Bergstädter diesmal von einem erneuten Favoritensturz, wie noch in der Vorwoche in Hartmannsdorf meilenweit entfernt. Mit Vitan Memetai, Christian Brauns, Martin Pietzsch, Steven Ganske, David Raupach und Philipp Apelt teilten sich sechs Motor-Spielern in das halbe Dutzend Treffer. Dabei leisteten sich die Hausherren in der zweiten Halbzeit sogar den Luxus, binnen 180 Sekunden gleich zwei Elfmeter zu vergeben. Das Ehrentor für die Altenberger, die die Partie nach einer gelb/roten Karte nur zu zehnt beendeten, erzielte Björn Eberth zum zwischenzeitlichen 4:1.

(Falk Rösler)

 

15. Spieltag KOL 16/17  SG Schönfeld 1. 0 : 1 SV Pesterwitz 1.

07.03.2017

Diese Premierenreise nach Schönfeld wird man im Pesterwitzer Lager wohl nicht so schnell vergessen, denn mit einem 1:0 Sieg gegen den Tabellendritten gelang den abstiegsbedrohten Gästen eine große Überraschung bei ihrem ersten Auftritt in der Hochlandarena. Aufgewertet wird der Pesterwitzer Erfolg noch durch die Tatsache, dass er am Ende auf Grund der Chancenvorteile nicht unverdient war. Natürlich spielten die Schönfelder Aufstellungssorgen, so fehlte unter anderem Torjäger Felix Augustin urlaubsbedingt, den Randfreitaler in die Karten. Der Fairness halber muss aber erwähnt werden, dass bei den Hausherren immerhin fünf Ersatzspieler auf der Bank Platz nahmen, während den Pesterwitzer nur eine ernsthafte Wechselmöglichkeit zur Verfügung stand. Doch diese Kern-Elf machte ihre Sache sehr gut, beschäftigte die Einheimischen von Beginn an schon in der eigenen Hälfte. und ließ so das gefürchtete Schönfelder Offensivspiel kaum zur Entfaltung kommen. Erst kurz vor der Pause gelang es den Einheimischen einmal etwas intensiver Druck in Richtung gegnerisches Gehäuse aufzubauen, jedoch unter der Regie von Mannschaftskapitän und Abwehrchef Martin Gruner behielten die Pesterwitzer stets den Kopf oben und es blieb bis zum Halbzeitpfiff beim gerechten Unentschieden. Gleich zum Beginn der zweiten Halbzeit ereilte dann die Schönfelder eine weitere personelle Schwächung, denn ihr Spielmacher Marek Langr musste verletzungsbedingt das Feld verlassen. Überraschenderweise folgte ausgerechnet nach der unfreiwilligen Umstellung in den Hochländer Reihen deren beste Phase, doch ohne die Top-Torjäger Augustin und Langr fehlte den Gastgebern die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Die Überlegenheit der SG hielt allerdings nicht lange an- ganz im Gegenteil. Letzte Kräfte mobilisierend bekamen plötzlich die Pesterwitzer noch einmal Oberwasser, und vergaben ihrerseits zwischen der 70. und 80. Minute gleich drei hochkarätige Chancen. Somit war das 0:0 auf dem Spielberichtsbogen eigentlich schon gebongt, da erlief in der 90. Minute Martin Grafe einen Befreiungsschlag von Martin Gruner und hob den Ball aus fast 30 Metern über den herausstürzenden Schönfelder Keeper Andre Krause zum umjubelten Siegtreffer ins Netz.

(Falk Rösler)

 

14. Spieltag KOL 16/17  SV Pesterwitz 1. 0 : 0  SV Chemie Dohna 1.

27.02.2017

Wie erwartet begann die Rückrunde in der Kreisoberliga nur mit einem Rumpfprogramm. Schuld waren die prognostizierten wetterbedingten Platzprobleme, die eine Austragung der Partien Hartmannsdorf – Altenberg (neuer Termin 11.März) und Motor Freital – Dorfhain (17.April) verhinderten. Ebenfalls verlegt, allerdings auf Grund der anstehenden Hochzeit eines Wurgwitzer Spielers, wurde die Begegnung der Freitaler gegen Reinhardtsdorf (11.März). Zwar pünktlich, aber nicht überzeugend startete dagegen Tabellenführer 1.FC Pirna in die 2.Halbserie. Gegen Neustadt reichte es für die Elbstädter am Sonnabend, trotz klarer Chancenvorteile nur zu einem 1:1 Unentschieden. Während der Tabellenzweite Hartmannsdorf diesen kleine Patzer der Pirnaer vorerst nur freudig tatenlos zur Kenntnis nehmen konnte, rückten die drittplazierten Schönfelder dank eines eindrucksvollen 7:0 Kantersieges über Stolpen (in Neustadt) bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter heran. Aus den Sonntagspartien stach besonders das Duell Pesterwitz kontra Dohna heraus, ging es doch hier für beide Mannschaften auf den Wurgwitzer Kunstrasenplatz um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Am Ende stand ein 0:0 zu Buche, über das sich die Gastgeber deutlich mehr freuen konnten. Dohna besitzt zwar bei weitem nicht mehr die Klasse früherer Kreisoberligaspielzeiten, präsentierte sich jedoch gegenüber der Hinrunde verbessert. Die Gäste zeigten auf dem technisch anspruchsvollen Geläuf die bessere Spielanlage und hatten in Marcel Krebs ihren Ideengeber, schwächelten aber im Torabschluss. Den Pesterwitzern merkte man die wetterbedingt schlecht gelaufene Vorbereitung deutlich an. Es fehlte dem Team an Spritzigkeit und Passgenauigkeit, so dass man über weite Strecken der Partie nur reagierte, anstatt selbst Akzente setzen zu können. Einzig Torwart Florian Gretschel lieferte eine fehlerfreie Leistung ab. So rettete die Pesterwitzer Nummer eins in der 63. Minute gleich zweimal gegen den gerade eingewechselten Rene Courtois de Hurbal bei Schüssen aus Nahdistanz und lenkte kurz vor Spielschluss auch einen Versuch des ebenfalls eingewechselten 45jährigen Tomas Uxa um den Pfosten. Da standen die Pesterwitzer schon nur noch zu zehnt auf dem Platz, nach einer Gelb/Roten Karte gegen Markus Reiche in der 83. Minute. Einen gleichartigen Platzverweis gab es auch in der zweiten Sonntagspartie des 14.Spieltag. Diesen kassierte der Copitzer Fabian Keidel beim Auftritt der VfL-Reserve im Dippoldiswalder Sportpark. Grund war ein vehementer Protest gegen die Entscheidung des Schiedsrichters in der 38. Minute, einen gehaltenen Elfmeter der Gastgeber wegen zu frühen Verlassens der Torlinie durch den Pirnaer Keeper Felix Günther wiederholen zu lassen. FSV-Verteidiger Christoph Rüger ließ sich jedoch von der Aufregung nicht beeinflussen und verwandelte im zweiten Versuch eiskalt. Ein bis dahin eher ruhiges Spiel nahm nun eindeutig an Fahrt auf. Überraschend waren es zuerst die Gäste, die nach der großen Aufregung, noch dazu in Unterzahl, den Spielfaden wieder erfolgreich aufnahmen. So nutzte Frank Göpfert bereits zwei Minuten später die sich bietende Chance zum 1:1 Pausenstand, und ließ dabei dem FSV-Torwart Stefan Friedrich im eins gegen eins keine Abwehrgelegenheit. Trotz des schnellen Gegentreffers hatten die Gastgeber für den zweiten Spielabschnitt alle Trümpfe in der Hand. Doch die Dippoldiswalder fanden gegen den kompakt stehenden Gegner einfach kein Mittel um sich entscheiden durchzusetzen, und kassierten stattdessen, ganz typisch für einen derartigen Verlauf eines Fußballspieles, in der 83. Minute den zweiten Gegentreffer. FSV Mannschaftsleiter Mirko Gietzelt resümierte nach der Partie ehrlich: „ Uns wollte heute einfach nix gelingen, so dass der 2:1 Sieg für die Copitzer durchaus in Ordnung geht“.

(Falk Rösler)

 

13. Spieltag KOL 16/17  SV Pesterwitz 1. 0 : 4 BSG Stahl Altenberg 1.

27.11.2016

Durchweg Auswärtserfolge gab es in den drei unter Beteiligung von Teams aus der Weißeritzregion stattfindenden Kreisoberliga-Sonntagspartien zum regulären Abschluss der Hinrunde. Dabei überrascht in allen Partien zumindest die Deutlichkeit der Resultate, die in dieser Art nach dem bisherigen Saisonverlauf wohl auch die kühnsten Optimisten im Lager der Sieger nicht für möglich hielten. So kassierte Motor Freital nach der Heimniederlage gegen Hartmannsdorf am 10.Spieltag auch im zweiten Spitzenspiel auf eigenem Rasen durch den 1.FC Pirna eine Pleite. Bereits zur Pause war ob der Treffer von David Henke (22.), Tommy Schiebe (37.) und Dominik Wein (43.) mehr als eine Vorentscheidung zu Gunsten der Elbestädter gefallen. Motor versuchte in der zweiten Hälfte noch einmal alles, hatte am diesem Tag aber einfach nicht die Mittel um den Tabellenführer zu gefährden. Pirna brachte den Sieg souverän über die Zeit, auch weil die Freitaler nach einer gelb/roten Karte in der letzten Viertelstunde in Unterzahl agieren mussten. Auf die endgültige Entscheidung zur Herbstmeisterschaft müssen die Kreisstädter allerdings warten, denn Hartmannsdorf könnte bei einem Sieg mit sechs Toren Differenz im Nachholspiel über Pirna-Copitz II (10.12.) noch vorbeiziehen. Seinen dritten Platz sicher hat hingegen Aufsteiger Schönfeld mit Hilfe eines ebenfalls 3:0 Sieges in Dippoldiswalde. Dabei waren die Gastgeber hier bis zum Pausenpfiff die eindeutig bessere und aktivere Mannschaft. Doch beste Chancen durch Marco Fleischer, Dominic Luber und Max Cubeus blieben ungenutzt. Bitter für den FSV das Mannschaftskapitän Cubeus, bis dato bester Dippser Akteur, zur Pause verletzt ausscheiden musste. Kurz nach Wiederanpfiff ereilte auch noch Leo Büttner das gleiche Schicksal. Die Hausherren verloren danach völlig ihre Ordnung, was die Hochländer clever auszunutzen verstanden. Spätestens nach dem Führungstreffer von Torjäger Felix Augustin (60.) war das Spiel fest in Gästehand. Robin Schmidt (72.) und Lennart Zschunke schraubten das Ergebnis in die Höhe zum am Ende auf Grund einer gewaltigen Leistungssteigerung verdienten Schönfelder Sieg. Die wohl größte Überraschung des Spieltages schafften die Altenberger mit einem 4:0 in Pesterwitz. Alle Augenzeugen der Partie fragten sich wohl über die gesamten neunzig Minuten wer hier der Tabellenletzte sei, denn zu eindeutig beherrschten die Bergstädter in allen Belangen ihren Gegner. Willen, Zweikampfstärke, Taktik und Chancenverwertung – alles stimmte bei der Stahl-Elf im Kellerduell, so dass die drei Punkte hochverdient auf dem Konto der Gäste landeten. Nico Philipp sorgte per Tor-Doppelpack (3.,28.) für den 2:0 Halbzeitstand. Kurz nach Wiederanpfiff folgten dann die wohl spielentscheidenden zwei Szenen. So parierte Altenberg`s Torhüter Tim Kaden glänzend gegen Rene Einert im eins gegen eins, während fast im Gegenangriff Erik Lehmann seine Gegenspieler im Strafraum narrte und zum 0:3 einschoss. Steve Bigalke umkurvte wenig später gleich mehrere Pesterwitzer wie Slalomstangen und vollendete zum vierten BSG-Treffer. Zur Einschätzung der Pesterwitzer Leistung reichen fünf Worte –auf der ganzen Linie enttäuschend-. Dabei wähnten sich die Randfreitaler nach zwei Siegen auf einem guten Weg. Doch statt eines Punktepolsters nach unten bleibt dem Tabellenzwölften nach Ende der ersten Halbserie nur ein Zwei-Punkte-Vorsprung auf Altenberg. Die Osterzgebirgler müssten nach derzeitigem Stand in der Landesklasse Mitte (Heidenau Tabellenletzter) ebenso in die Kreisliga A absteigen wie das neue Schlusslicht Dorfhain.

(Falk Rösler)

 

12.Spieltag KOL 16/17  SG Traktor Reinhardtsdorf 1. 1 : 3 SV Pesterwitz 1.

21.11.2016

Die Liste der Nackenschläge für das Kreisoberligateam des SV Pesterwitz in den letzten Wochen ist lang. Einer 0:11 Heimniederlage gegen Hartmannsdorf folgte das ernüchternde Ausscheiden im Pokalwettbewerb sowie als Höhepunkt die Absage der Partie beim 1.FC Pirna. Doch nun scheint die Mannschaft unter ihrem neuen Trainer Ralf Berger, gerade rechtzeitig zum Ende der Hinrunde, endlich den Weg aus der Krise zu finden. War die drei Punkte in der Vorwoche zu Hause über die ebenfalls stark abstiegsgefährdeten Dorfhainer fast schon Pflicht, überraschten die Randfreitaler am Sonnabend wohl nicht nur die eigenen Anhänger mit einem völlig verdienten 3:1 Auswärtssieg in Reinhardtsdorf. Nach einer kurzen Drangphase der Gastgeber zu Spielbeginn nutzten die Pesterwitzer gleich ihre erste Chance in der 17. Minute zum Führungstor. Wieder einmal bewies dabei Martin Grafe seine Freistoßkünste. Dieser Treffer verlieh den Aktionen der Gäste Sicherheit, und man hatte in der Folge wenig Mühe die Traktor-Elf vom eigenen Strafraum fern zu halten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte dann ein langer Freistoß von Maximilian Vogt für die Vorarbeit zum Pesterwitzer 2:0, dass Markus Reiche sehenswert per Direktschuss auf Ablage seine Teamkollegen Michael Gumprecht zum Halbzeitstand erzielte. Jetzt waren die Gastgeber gefordert, und zeigten auch eine deutliche Reaktion nach Wiederanpfiff. Mit dem 1:2 Anschlusstreffer von Michael Kunze in der 54. Minute schien die Partie zu Gunsten der favorisierten Hausherren zu kippen. Doch eine Gelb/Rote Karte gegen Reinhardtsdorf kurz darauf stoppte den erfolgversprechenden Elan der Gastgeber genauso schnell wieder, wie er begonnen hatte. In der 76.Minute zeigte dann erneut Martin Grafe feine Schusstechnik beim dritten Gästetor, das den Pesterwitzer Sieg endgültig sicher machte.

(Falk Rösler)

 

10. Spieltag KOL 16/17 FC Pirna 1. ( 2 : 0 ) SV Pesterwitz 1.

14.11.2016

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11.Spieltag KOL 16/17  SV Pesterwitz 1. 3 : 1 Dorfhainer SV 1.

14.11.2016

Der 11.Kreisoberligaspieltag am vergangenen Wochenende war kein gewöhnlicher Spieltag. So wurden mit den Resultaten vom Sonnabend die Karten im Kampf um den Kreismeistertitel durch den Sieg der Hartmannsdorfer gegen Tabellenführer 1.FC Pirna und der unerwarteten Niederlage von Motor Freital in Wurgwitz wieder einmal völlig neu gemischt. Kräftig geschüttelt, mit ganz unterschiedlichen neuen Tendenzen, gehen auch die Teams aus dem Tabellenkeller in die Endphase der 1.Halbserie. Dohna und Wurgwitz verschafften sich dank ihrer Siege etwas Luft im Abstiegskampf, und schauten danach natürlich mit besonderem Interesse auf die beiden Sonntagspartien. Im besonderen Fokus stand dabei das zum Krisengipfel ernannte Duell der beiden zuletzt arg schwächelnden Mannschaften aus Pesterwitz und Dorfhain. Überraschender Weise fällt das Fazit der Partie am Ende ziemlich deutlich zu Gunsten der Randfreitaler aus, die einen völlig verdienten 3:1 Sieg bejubeln konnten. Die Gäste waren besonders in der 1.Halbzeit ihrem Gegner deutlich unterlegen, und mit einem 0:2 Pausenrückstand, für den Martin Grafe (33.) und Michael Gumprecht (43.) sorgten, noch gut bedient. Nach dem Wechsel blieben die Pesterwitzer das bessere Team, beschäftigten den Gegner stetig, und gerieten lange kaum in Gefahr die Partie aus der Hand zu geben. Scheinbar endgültig auf die Siegerstraße bogen die Hausherren in der 83.Minute ein, als der eingewechselte Kai Swiecinski mit trockenem Schuss von der Strafraumgrenze auf 3:0 erhöhte. Nun schalteten die Gastgeber allerdings etwas zu vorheilig auf Feiermodus, was Andre Czobot prompt zum Dorfhainer Anschlusstreffer nutzte. Doch damit nicht genug, denn in der 90. Minute bot sich DSV-Spielertrainer Rene Partzsch sogar noch die große Chance per Foulelfmeter weiter zu verkürzen. Er schoss jedoch am Pesterwitzer Kasten vorbei, indem Robert Koch ein starkes Torwartdebüt gab. Zweiter Verlierer des Wochenendes im Tabellenkeller sind die Altenberger und das gleich doppelt, denn durch eine 0:1 Niederlage gegen Dippoldiswalde rutschten die Bergstädter wieder auf den letzten Platz ab. Dabei wäre für die Gäste im Osterzgebirgsderby laut Stahl- Mannschaftsleiter Martin Bachmann „ein Punktgewinn durchaus möglich gewesen, hätten wir eine unserer beiden Großchancen in der ersten Halbzeit genutzt.“ Die favorisierten Gastgeber kamen jedoch wie verwandelt aus der Kabine, und schnürten nun ihren Gegner in dessen Hälfte förmlich ein. Es dauerte aber bis zur 77. Minute ehe Benjamin Beer die entscheidende Lücke im Altenberger Abwehrbollwerk fand, und einen verunglückten Rückpass zur umjubelten Führung einschoss. Für den FSV-Mannschaftsleiter Mirko Gietzelt ging der Sieg seiner Elf „in Ordnung, auf Grund einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt.“

9.Spieltag KOL 16/17  SV Pesterwitz 1. 0:2 SG Motor Freital 1.

01.11.2016

Der 1.FC Pirna hat seine Kreisoberliga-Tabellenführung am 9.Spieltag mit einem 3:1 Auswärtserfolg über Stolpen verteidigt. Weder die holprigen Platzverhältnisse auf dem Ausweichplatz in Langenwolmsdorf noch ein frühes Gegentor konnte dabei die Elbestädter stoppen. Bereits bis zur Pause war die Partie zu eigenen Gunsten zum Endstand gedreht. Seiner Favoritenrolle gerecht wurde auch der Tabellenzweite Motor Freital in Pesterwitz. Am Ende stand ein unstrittig verdienter 2:0 Derbysieg an der Anzeigetafel, obwohl den Gästen kein Treffer aus dem Spiel heraus gelang. Gleich dreimal entschied Schiedsrichter Daniel Pfitzner zu Gunsten von Motor auf Elfmeter. Sehr hart und umstrittenen war dabei sein Pfiff in der 30. Minute, denn der Pesterwitzer Spieler bekam den Ball mit dem Rücken zum Gegner an den Oberarm geköpft. Steven Ganske ließ sich von den Diskussionen nicht beeindrucken und verwandelte zum Pausenstand. Auch im zweiten Spielabschnitt tat sich Motor schwer, gegen eine harmlose Gastgeberelf, klare Chancen zu kreieren. In der 70. Minute allerdings stürmte David Raupach in den Strafraum und wurde von den Beinen geholt. Beim fälligen Elfmeter scheiterte der Torjäger aber am stark reagierenden Pesterwitzer Torhüter Florian Gretschel. Doch bereits drei Minuten zeigte der Unparteiische erneut auf den Punkt, nach einem für den Motor Spieler Markus Bender schmerzhaften Fußkontakt mit seinen Gegenspieler. Diesmal trat Christian Brauns zur Ausführung an und vollendete sicher. Deutlich besser füllten die Altenberger ihre Außenseiterolle beim Aufsteigerduell in Schönfeld aus. Dank einer endlich einmal stabilen Defensivleistung entführten die Bergstädter verdient einen Punkt beim Tabellendritten. In der ersten Halbzeit passierte nicht viel, bei nur je einer echten Torchance für beide Seiten. Deutlich interessanter wurde es dann nach Wiederanpfiff. Altenberg traute sich jetzt deutlich mehr in Richtung gegnerisches Tor zu, was allerdings auch den Gastgebern größere Räume in der Offensive bescherte. Beim Schönfelder Führungstreffer in der 67. Minute durch Felix Augustin lieferten die Altenberger jedoch mit einem unnötigen Ballverlust unfreiwillig Schützenhilfe. Danach ergaben sich einige Möglichkeiten für die Hausherren zu Spielentscheidung, doch der Treffer fiel in der 79. Minute auf der anderen Seite nach einem Freistoß mit anschließender Kopfballdublette von Nico Philipp und dem Torschützen Erik Lehmann. Der hatte in der Nachspielzeit sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß. Mit dem dritten Liga-Sieg in Folge, einem 4:2 Heimsieg gegen Wurgwitz, sind die Hartmannsdorfer wieder bis auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt. Der HSV geriet durch ein Elfmetertor von Rico Reiche früh in Rückstand. Ließ sich davon aber wenig beeindrucken und korrigierte den Spielstand bis zur Pause durch Treffer von Dominik Müller und zweimal Erik Bier eindeutig. Aber auch die Gäste zeigten Comeback-Qualitäten und standen nach dem Anschlusstreffer ihres Spielertrainers Kai Starke in der 55. Minute mehrmals vor dem Ausgleich. So erlöste erst in der 89. Minute Rico Heinrich mit dem 4:2 sein Team vom Zittern um die drei Punkte. Nach einigen erfolglosen Wochen kehrten Dippoldiswalde dank eines knappen 1:0 gegen Dorfhain in die Erfolgsspur zurück. In einem Spiel mit wenigen fußballerischen Höhepunkten erzielte Benjamin Beer in der 31. Minute per Kopf im Anschluss an einen Eckball das Tor des Tages im Sportpark. Die wieder einmal gezwungener Maßen völlig umgekrempelte FSV-Elf hatte die Gäste zwar meist im Griff, verzettelte sich aber zu oft in Einzelaktionen und musste so in einer zum Ende hin immer hektischer werdenden Partie noch unnötig um den Sieg bangen.

(Falk Rösler)

 

8.Spieltag KOL 16/17  SG Wurgwitz 1. 3:1 SV Pesterwitz1.

24.10.2016

„ Schlechter kann es ja nicht werden“, war der einhellige Tenor unter den Pesterwitzer Zuschauern vor Spielbeginn beim Nachbarschaftsderby in Wurgwitz am Sonnabend. Die Hoffnung aller echten SV-Anhänger; die Mannschaft möge mit einer guten Leistung und dem dazugehörenden positiven Resultat das Debakel aus der Vorwoche vergessen machen, erfüllte sich leider nicht. Dabei startete unser Team durchaus hoffnungsvoll in die Partie. In den ersten zwanzig Spielminuten erarbeitete man sich ein deutliches Chancenplus, und beherrschte Ball und Gegner ganz ordentlich. Einziges Manko in dieser Phase war die mangelnde Chancenwertung. So blieb der Führungstreffer, erzielt von Markus Reiche, nach Vorarbeit von Martin Grafe und Alexander Raue, die einzige Ausbeute eines verheißungsvollen Beginns. Ab Mitte der ersten Halbzeit schlichen sich dann immer mehr Fehler in unser Spiel ein. Wurgwitz nutzte das, und kam nun immer öfter gefährlich zum Abschluss. So gelangte Daniel Döring in der 28. Minute im Strafraum völlig frei zum Schuss, scheiterte aber am glänzend reagierende Florian Gretschel. Machtlos war der dann in der 33. Minute, als eine Kopfballabwehr in die Strafraummitte nach einem Einwurf zur direkten Vorlage für Robin Fengler wurde. Sein Ball wurde noch unglücklich abgefälscht, und schlug so unhaltbar zum Ausgleich ein. Von da an nahm die Begegnung einen völlig anderen Verlauf. Die Spielhoheit lag jetzt bei den Gastgebern – bis zur Pause noch ohne Einfluss auf den Spielstand. Dies sollte sich gleich nach Wiederanpfiff leider schlagartig ändern. So nutzten Kai Starke und Jan Oldenburg binnen 180 Sekunden ihre individuelle Stärke und das zaghafte Zweikampfverhalten unserseits zu einem Doppelschlag zum 3:1. Die Partie war damit gelaufen – so eindeutig fällt leider das Fazit aus Pesterwitzer Sicht für den Rest der Spielzeit aus. Kämpferisch hielt man zwar dagegen, doch gab es in der gesamten Halbzeit nicht eine echte zwingende Pesterwitzer Torchance. Die Hausherren hingegen spielten, ohne zu glänzen, ihren Stiefel runter, und hatten noch den einen oder anderen Treffer auf dem Schlappen.

(Falk Rösler)

 

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01705 Pesterwitz
Registernummer: 34077

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