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 10 Erfolge

Spielbericht VfL Pirna Copitz 07 - SV Pesterwitz 1. 4:0 (3:0) 

30.11.2014

Heute stand das sogenannte Spitzenspiel, der Tabellenerste gegen den Zweiten, auf dem Plan. Der Sieger wird Herbstmeister und überwintert auf Tabellenplatz eins. Dem Verlierer "droht" sogar der Abrutsch auf den dritten Platz, weil Hartmannsdorf mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten sich noch auf Platz zwei verbessert. Solche Überlegungen kann man machen, muss man aber nicht.

Durch zwei Absagen konnten wir nicht in Bestbesetzung antreten, dennoch stand folgende Mannschaft zur Verfügung: Thaddäus (Tor); Linus R., Dustin, Niklas W. (Abwehr); Paul, Etienne, Liam (Mittelfeld); Maurice und Cedric (Sturm).

Das Spiel begann und der VfL übernahm sofort die Kontrolle über das Spiel. Pesterwitz schaute interessiert zu, griff aber nur wenig ins Spielgeschehen ein. Somit kombinierte Pirna munter durch das Mittelfeld und kam des Öfteren gefährlich vor unser Tor. Glücklicherweise reagierte dann Pesterwitz und klärte die Situation. Neben fehlendem Interesse den Ball zu erobern oder wenigstens diesem nachzugehen, häuften sich viele kleine Fehler aneinander, so dass nie wirklich ein Pesterwitzer Spielfluss entstand. Schlimm war auch, dass die Übung vom Freitagstraining, die es unseren Jungs eigentlich ermöglichen sollte an geschickt stehenden Gegnern vorbei zu kommen, nicht gefruchtet hat. Aber im Training war ja auch alles wichtiger als zuhören und konzentriert mitmachen. Das rächte sich jetzt sehr deutlich. Das 3:0 und damit Pausenstand war ein Eigentor. Der Grund einen Ball einen halben Meter mittig von dem eigenen Tor mit Blick zum Tor mit einem Vollspannschuss zu klären, wird wohl immer ein Geheimnis des Verteidigers bleiben.

Die erste Halbzeit zeigte die Schwächen der letzten Spiele sehr deutlich auf. Auch in Rückblick auf das letzte Training war der Rückstand verdient und wenn keine Reaktion seitens der Mannschaft kommen sollte, gehen wir hier gnadenlos unter.

Die zweite Halbzeit war dann deutlich ausgeglichener. Pesterwitz störte nun eher und versuchte durch viele Pässe das Spiel zu verlagern und zu beschleunigen. Das bereitete den Copitzern einige Probleme, so dass wir uns einige Chancen erarbeiteten. Letztendlich waren wir im Abschluss zu ungenau und zu langsam. Ein Tor hätte vielleicht noch einmal Schwung in die Partie gebracht.

Das letzte Copitzer Tor zum 4:0 Endstand war wieder ein Eigentor, entstanden aus einer etwas unglücklichen Abwehraktion.

Fazit zum Spiel: Gegen starke Gegner müssen alle mitmachen, kämpfen und rennen, damit wir eine Chance haben. Prima Copitz hat verdient gewonnen. Bester Spieler wurde Cedric für seine Leistungen aus diesem und dem letzten Spiel.

Thomas Rödig

 

Spielbericht SpG Hartmannsdorf/Hermsdorf - SV Pesterwitz 1. 2:1 (2:0) 

16.11.2014

Am heutigen ungewöhnlich warmen Sonntag mitten im November ging es nach Hartmannsdorf. Durch unser Gastspiel in der letzen Saison wussten wir, dass der Rasenplatz dort sehr gewöhnungsbedürftig ist. Im Vorfeld versuchten wir uns durch einige Trainingseinheiten auf ähnlichen Untergründen bestens vorzubereiten. Unser heutiges Team: Torhüter: Niklas W. (1. Halbzeit) und Etienne (2. Halbzeit); Abwehr: Linus R., Dustin, Niklas W., Levin; Mittelfeld: Paul, Linus S., Etienne, Liam; Sturm: Maurice, Cedric.

Mit dem Pfiff des Schiris machten die Gastgeber Druck auf unser Tor. Durch die defensive Ausrichtung unseres Spielsystems, wie wir es zu Beginn jedes Spieles praktizieren, konnten wir frühe Gegentreffer vermeiden. Uns gelang es aber nicht, den Ball Richtung Mittelfeld zu verlagern, weil die Gegner sehr gut standen und wir uns an den Untergrund noch gewöhnen mussten. Das soll nicht als Ausrede dienen, aber manche Pässe, auch von passstarken Spieler, kullerten förmlich über den Rasen. Hier muss aber ein deutlicher Kritikpunkt an unserem Spiel erwähnt werden: Wenn etwas schief geht, wird nachgesetzt und nicht laut „Sch….“ gerufen und sich vom Ball abgewendet. Die häufigen Ballverluste zwangen uns zu ungewöhnlich vielen Zweikämpfen, die von unserer Seite eher ungeschickt angegangen wurden. Somit gelang dem Gegner das eine uns andere Mal gefährlich vor unserem Tor aufzutauchen. Glücklicherweise scheiterten die Stürmer an den scharf gespielten Flanken oder an unserem Torhüter Niklas. Nur zwei Mal wurde Niklas überwunden. Ein Mal durch einen guten Angriff mit gewinnbringenden Abschluss und ein zweites Mal durch einen Schuss von der Höhe der Strafraumlinie, der unglücklicher Weise durch die Beine rutschte. Wenn es aber bei Pesterwitz lief, d.h. ein (Pass-) Spielfluss in unseren Reihen aufkam, konnten wir den Gegner überraschen und kamen zügig zu ihrem Tor. Der Abschluss war dann aber zu harmlos, um von echten Torchancen zu reden. Hinzu kam das Hartmannsdorf einen enormen läuferische Aufwand zur Verteidigung betrieb.

Die Pausenführung für Hartmannsdorf ging völlig in Ordnung. In der Kabine waren alle, trotz des Rückstandes, motiviert weiterzukämpfen um das Spiel noch zu drehen. Daher beschränkte ich die Kabinenansprache hauptsächlich auf die Beseitigung der kleinen individuellen Fehler.

Die zweite Halbzeit war eine völlig andere. Wir erzeugten den Druck. Wir keierten die Torchancen. Hartmannsdorf beschränkte sich auf das Verteidigen. Leider konnten wir keine Treffer erzielen. Der Anschlusstreffer resultierte aus einer Ecke die vom gegnerischen Torhüter ins Tor gelenkt wurde. Auch wenn der Treffer auf das Konto des Torhüters geht, war die Vorarbeit unser Leistung. Wir haben den Ball erobert. Wir haben die Ecke rausgeholt und dann scharf und sehr platziert vor das Tor gebracht. In den letzten Minuten wollten alle Pesterwitzer Kicker den Ausgleich erzielen. Trotz unermüdlichen Kämpfens wollte der Ball nicht in Hartmannsdorfer Tor. So blieb es beim 2:1. Auch weil der Schiri überpünktlich Abpfiff. Warum die beiden Spielhälften sich so stark unterschieden, kann man nicht wirklich erklären. Waren wir soviel besser? War der Gegner erschöpft von der ersten Halbzeit? Haben wir die vielen kleinen Fehler vermieden? War der Gegner schon zu siegesbewusst? Ich weiß es nicht. Hartmannsdorf hat durch die starke erste Halbzeit verdient und am Ende mit etwas Glück alle drei Punkte zu Hause gehalten. Rückblickend auf die Spiele gegen Possendorf und Neustadt/Sachsen war das Glück heute leider nicht auf unserer Seite.

Lobend erwähnt werden müssen: Unsere beiden Torhüter Niklas W. und Etienne für die gezeigten Leistungen im Tor und als Feldspieler, Liam für seine richtigen Bewegungen auch ohne Ball, Maurice für eine kämpferisch sehr starke Leistung. Bester Spieler wurde Levin für seine (häufig leider unbemerkte) starke Abwehrleistung. Durch richtige Positionierung je nach Spielgeschehen und die wohlgetimeten Antritte verhinderten vor allem in der zweiten Hälfte nahezu jeden Gegenangriff.

Thomas Rödig

 

Spielbericht SV Pesterwitz 1. - SSV Neustadt/Sachsen 3:2 (2:0) 

08.11.2014

Irgendwie hatte ich die Vorahnung, dass das heutige Spiel eines der schwereren werden könnte. Warum? Erstens, wir treffen mit großer Wahrscheinlichkeit auf den G-Jugend-Vizekreismeister der Saison 12/13. Zweitens, der SSV Neustadt/Sachsen hat in der Vergangenheit immer gute bis sehr gute Mannschaften hervorgebracht. Und drittens, unsere Mannschaft hat durch die zurückliegenden etwas zu leicht verdienten Erfolge etwas an Biss verloren. Ein Blick auf die Tabelle wäre vermutlich auch nicht besonders hilfreich gewesen, wir hätten es uns noch mehr in der Kompfortzone gemütlich gemacht.

Die heutige Mannschaft setzte sich aus den Besten der G-Jugend-Kreismeister aus den Jahren 12/13 und 13/14 zusammen: Thaddäus (Tor); Linus R., Dustin, Niklas W. (Abwehr); Paul, Etienne, Liam (Mittelfeld); Maurice, Cedric (Sturm).

Das Spiel begann sehr dynamisch mit leichter Feldüberlegenheit und den eindeutig besseren Chancen für Pesterwitz. Es fiel auf, dass Neustadt immer wieder versuchte die Nummer 5 in ihren Reihen anzuspielen. Und wenn die besagte Nummer 5 am Ball war, wurde das Neustädter Spiel deutlich schneller und für uns gefährlicher. Aus diesem Grund musste heute Paul diesen Spieler besonders betreuen. Die quasi Manndeckung bei gegnerischem Ballbesitz sorgte für deutlich mehr Stabilität. Leider litt darunter, gepaart mit einem krankheitsbedingten Spielerausfall, unsere Offensivkraft. Nichtsdestotrotz schoss Etienne das erste Tor. Aber das Zustandekommen war schon eher kurios. Nach einer Pesterwitzer Ecke landete der Ball im rechten Halbfeld und für eine gefühlte Ewigkeit wollte sich wirklich keiner um den Ball kümmern. Etienne wachte als erster aus dem kollektiven Sekundenschlaf auf und schoss aufs Tor. 1:0 Pesterwitz. Im weiteren Verlauf kontrollierten wir das Spiel ohne uns aber große Torchancen herauszuarbeiten. Gleichzeitig konnten wir den gegnerischen Spielfluss immer rechtzeitig stören, so dass keine nennenswerten Gegenstöße aufkamen. Der zweite Treffer gelang Paul nach einem Abwurffehler des gegnerischen Torhüters, dem es dann im Anschluss auch nicht mehr rechtzeitig gelang dem heranstürmenden Mittelfeldspieler abzufangen. Daher konnte Paul den Ball passgenau unten links einnetzen.

2:0 Halbzeitstand war durchaus verdient. Jetzt galt es die Konzentration hoch zu halten und in den zweiten 20 Minuten nochmal Vollgas zu geben.

Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit wollte Neustadt rasch den Anschlusstreffer erzwingen. Teilweise standen die gegnerischen Verteidiger tief in unserer Hälfte in einer Reihe mit den Angreifern. Warum wir daraus durch schnelle Konter kein zählbares Kapital schlugen ist die große Frage. Vermutlich wollten wir die defensive Grundordnung nicht aufgeben. Wir hielten dem Druck stand, konnten aber nahezu keine eigenen Chancen erarbeiten. Beide gegnerischen Treffer resultierten aus Abwurffehlern, wobei dem Torhüter (fast) keine Schuld trifft. Die Spieler standen da und sahen zu wie Thaddäus verzweifelt nach einer Anspielstation suchte. Keine Bewegung, keine Unterstützung. Am Ende musste Thaddäus abwerfen, was allerdings auch nicht zu einer höheren Beweglichkeit der Feldspieler führte. Einzig und alleiniger Kritikpunkt am Torhüter ist, dass er seine Vorderleute hätte auffordern können sich endlich mal zu bewegen. Ok, nächste Trainingseinheit: Abwurf üben. Zwischenzeitlich gelang uns noch ein Treffer aus dem Lehrbuch: Balleroberung in unserer Hälfte, Pass entlang der Seitenlinie, Flanke und Torabschluss. So schnell und leicht kann es gehen. Die Neustädter versuchten nun mit letzter Kraft noch einen Punkt mitzunehmen. Ein Pfostenschuss ließ uns nochmals kurz aufhorchen und dann zitterten wir bis zum Abpfiff.

Knapp und am Ende glücklich gewonnen gegen einen kämpferisch und spielerisch starken Gegner aus Neustadt. Ein Lob an alle Spieler für die gezeigte Leistung. Bester Spieler wurde Maurice für seine Leistungen im Sturm und im Mittelfeld.

Thomas Rödig

 

Spielbericht SV Birkwitz-Pratzschwitz - SV Pesterwitz 1. 1:8 (0:2) 

02.11.2014

Das letzte Spiel gegen den 1. FC Pirna konnten wir zwar gewinnen, aber die gezeigte Leistung entsprach nicht unseren Möglichkeiten. Da aufgrund der Herbstferien kein geregelter Trainingsbetrieb möglich war, musste das heutige Spiel dazu dienen uns wieder auf den richtigen Pfad der fußballerischen Tugend zurückzubringen. Kurzfristig fiel unser etatmäßiger Torhüter krankheitsbedingt aus, so dass wir zu einer Umstellung gezwungen waren. Niklas W. ging ins Tor; die Feldspieler waren Linus R., Dustin, Levin, Paul, Linus S., Etienne, Liam, Maurice und Cedric. Das Gastspiel beim Tabellenletzten ermöglichte uns einige Experimente in der Aufstellung durchzuführen. Dennoch sollte das Spiel mit dem nötigen Respekt und Ehrgeiz angegangen werden. So begannen wir nicht in unserer stärksten Besetzung, sondern ermöglichten den sonst oft eingewechselten Spielern von Anfang an zu spielen. Die Marschrichtung war klar: es soll deutlich erkennbar sein, das wir ein zusammenspielendes Team sind!

Mit dem Anpfiff verlagerte sich das Spiel zwar in die gegnerische Hälfte aber ohne echte Gefahr für diesen. Der Ball rollte zu langsam, was nicht nur am feuchten Gras lag. Die wahren Gründe waren die gleichen wie bei den letzten Spielen: Dribbeln statt Passen, Eigensinn statt Zusammenspiel. Somit wurschtelte sich Pesterwitz durch die gegnerische Abwehr ohne wirklich Gefahr auszustrahlen. Vor dem Tor suchte jeder selbstsüchtig den Abschluss: Schüsse aus spitzem Winkel; Schüsse trotz offensichtlichem Blocken durch teilweise 1-2 gegnerische Abwehrspieler; Hinfallen ohne erkennbaren Grund beim Torschuss. Schnelle Aktionen, kluge Pässe oder einfach mal einen Torschussversuch im Bereich des Strafraumes waren einfach nicht zu sehen. Es sah spielerisch wirklich nicht gut aus. Die zahlreichen Aufforderungen von der Seitenlinie die freien Mitspieler ins Spiel zu integrieren und ein Zusammenspiel zu zeigen, wurden alle missachtet. Unsere Abwehr zeigte wie immer eine grundsolide Leistung, wobei mit zunehmender Spieldauer sich auch die Abwehrspieler zu unnötigen Dribblings hinreißen ließen. Die Einwechslung der „stärkeren“ Spieler für die letzten Minuten brachte zwar eine gewisse Belebung unseres Spiels mit sich, aber der Gegner hatte sich daran gewöhnt im eigenen Strafraum zu agieren, so dass die engen Räume nur zu zwei Treffern genutzt werden konnten.

Trotz der Zweitore-Führung konnte das Trainerteam mit der gezeigten Leistung nicht zu frieden sein. In der Pause mussten erneut die Grundlagen des Fussballspielens angemahnt werden: Passen, einfache flache Pässe, Zusammenspielen. Leider wurden diese elementaren Regeln außer Acht gelassen, frei nach dem Motto "ICH geh vor, ICH mach das Tor". Weder Trainerteam noch Zuschauer hatten Spass beim Zusehen. Damit war eigentlich die Marschroute für die zweite Halbzeit klar: Das Zusammenspiel musste besser werden. Aber es waren ja auch einige Experimente angedacht. Dazu zählten die Abwehrspieler im Mittelfeld zu testen. Somit rutschten die eigentlichen Mittelfeldspieler in die Abwehr.

Die zweite Halbzeit war deutlich besser. Das Zusammenspiel wurde gesucht. Wir kamen oft gefährlich vor das gegnerische Tor und suchten den Abschluss. Das nicht jedes Zuspiel gelang, war verständlich, da viele Kicker sich erst an die neue Position gewöhnen mussten. Die Belohnung dafür waren aber 6 weitere Tore, die großteils gut herausgespielt wurden. Tor des Tages schoss Liam: ein Meter frei vorm Tor knallte er den Ball an die Unterlatte der darauf hin ins Tor abprallte! Da war viel Glück dabei, dass der Ball nicht noch aus dem Tor sprang! Immer wieder blitzte jedoch der Hang zu Einzelaktionen auf, was besonders gefährlich war, weil dies von den etatmäßigen Mittelfeldspielern ausging, die aber nun als Abwehrspieler fungierten. Der Ehrentreffer für Birkwitz-Pratzschitz gelang durch einen Konter. Das hatte sich durchaus angekündigt, weil der schnellste und spielstärkste Spieler immer auf Höhe der Mittellinie auf Zuspiele lauerte.

Die Erkenntnis der zweiten Halbzeit: Ja, wir können noch zusammenspielen. Nach der Herbstferienpause fanden wir langsam den Spielrhythmus wieder und hoben unsere spielerische Qualität an. Bester Spieler wurde Liam für die zahlreichen guten Aktionen bei der Balleroberung und im Spiel nach vorn. Besonders bei gegnerischen Ballbesitz arbeitete er gut zurück und setzte den Ballführenden unter Druck. Ebenso knüpfte Cedric an seine Leistung vom letzten Spiel an. Langsam findet er seine frühere Form wieder.

Thomas Rödig

 

Spielbericht SV Pesterwitz – 1. FC Pirna 4:0 (2:0) 

11.10.2014

Nach einem 0:18 Sieg im Pokalspiel am letzten Wochenende ist es eine wichtige aber auch schwierige Aufgabe des Trainerteams die Mannschaft von ihrem „Höhenflug“ abzuholen und wieder an den fußballerischen Alltag zu gewöhnen. Dass dies in der Regel nicht einfach ist, kann sich jeder vorstellen. Um es vorwegzunehmen, es ist auch uns nicht wirklich gelungen, aber lest selbst.

Die heutige Mannschaft setzte sich wie folgt zusammen: Thaddäus (Tor); Linus R., Dustin, Niklas W., Levin (Abwehr); Paul, Linus S., Etienne, Liam (Mittelfeld); Maurice, Cedric (Sturm).

Als wichtigstes Ziel für das heutige Spiel wurde die Rückkehr zu unseren spielerischen Qualitäten ausgerufen. Einzelaktionen und egoistisches „Durchdribbeln“, um dann selbst zum Torschuss zu gelangen, sollten die absolute Ausnahme werden.

Von Anpfiff an bestimmten die Pesterwitzer das Spielgeschehen. Schnelle (zählbare) Erfolge stellten sich aber wie üblich nicht ein. Dafür war unser Spiel geprägt von ungewohnt viele Ungenauigkeiten, wie Fehlpässe oder Stopfehler. Da aber erst wenige Minuten gespielt wurden, bestand Hoffnung, dass im weiteren Spielverlauf eine Besserung eintritt. Mit zunehmender Spieldauer fiel auch auf, dass die junge Pirnaer Mannschaft geschickt und mit hohem Laufaufwand verteidigte. Das schmeckte unseren Jungs nicht wirklich. Unser Mittelfeld fiel daher eher durch Passivität auf. Die beiden Tore der ersten Halbzeit waren eher ein Zufallsprodukt unserer Anwesenheit in der gegnerischen Hälfte als eine Darstellung unseres fußballerischen Könnens. Unser Spiel war geprägt von Einzelaktionen ohne Dynamik. Zusammenspiel, Kampfgeist, Laufbereitschaft – Fehlanzeige. Es fehlte der Biss, es fehlte an schnellen Aktionen, die die gut verteidigenden Pirnaer überraschen hätte können. Glücklicherweise war unsere Abwehr aufmerksam, so dass es zu keinem nennenswerten Gegenstoß kam. Die Halbzeitanalyse war entsprechend ernüchternd.

Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Die angesprochenen Probleme wurden trotz zweier weiterer Tore nicht abgestellt. Es fehlte heute irgendwie an allem: Zusammenspiel, Kampfgeist, Laufbereitschaft,… Somit erspare ich mir hier eine weitere detaillierte Analyse.

Das Fazit für dieses Spiel ist wenig positiv. Viele unsere Tugenden wurden vernachlässigt, frei stehende Mitspieler wurden nicht angespielt, Abwehrspieler dribbelten bis in die gegnerische Hälfte, verlorenen Bällen wurde nur selten nachgesetzt.

Aber es gab auch einige Lichtblicke. So scheint es, dass Cedric seine Formkrise langsam überwindet und wieder aktiver am Spiel teilnimmt. Ebenso ist Niklas W. zu erwähnt, der oft durch kluge Rückpässe versuchte das Spiel zu beruhigen und Ballverluste zu vermeiden. Auch wenn das nicht immer perfekt gelang, dass aber eine neue Qualität in unser Spiel eingebracht hat, hat er sich die Medaille „Bester Spieler“ verdient.

Thomas Rödig

 

Spielbericht SV Grumbach 2. - SV Pesterwitz 1. 0:18 (0:10) 

05.10.2014

Pokalspiel zweite Runde! Nach dem Freilos in der ersten Runde mussten wir nun spielerisch dafür kämpfen in die nächste Runde einziehen zu dürfen. Durch das verlängerte Wochenende waren weniger Spieler verfügbar als sonst. Somit mussten diese acht ran mit der Aufgabe, die Pesterwitzer F1 im Pokal zu halten: Thaddäus (Tor); Linus R., Levin, Niklas W. (Abwehr); Paul, Etienne (Mittelfeld); Maurice, Cedric (Sturm).

Aus dem ersten Pesterwitzer Angriff heraus fiel das erste Tor. Dabei nutzen wir geschickt die Räume auf den Außenbahnen und unseren Geschwindigkeitsvorteil. Diesen überfallartigen Angriffen mit drei Spielern konnte Grumbach auch im weiteren Spielverlauf nichts entgegensetzen. So fielen zahlreiche Tore nach schnellen Vorstößen. Nur im eins gegen eins gelang es Grumbach unseren unaufhaltsamen Vorwärtsdrang zu verlangsamen. Aufgrund der Tatsache, dass das Spiel hauptsächlich in der gegnerischen Hälfte stattfand, gelangen zusätzlich noch einige "Stochertore". Grumbach selber setzte das eine oder andere Mal zum Konter an. Da diese Aktionen oft tief in der eigenen Hälfte ihren Ursprung hatten, blieb es bei nur wenigen Halbchancen. Bevor es richtig gefährlich wurde, konnte die Pesterwitzer Abwehr den gegnerischen Angreifer entscheidend stören, so dass nur wenige echte Schüsse auf unser Tor kamen. Diese wurden dann sicher vom Torhüter gehalten. Thaddäus hatte dadurch einen sehr ruhigen Tag, wurde aber oft durch Rückpässe der eigenen Spieler in den Spielaufbau mit eingebunden. Das war eine Vorgabe vom Trainerteam.

Zur Halbzeit stand es 0:10. Ziel in der nächsten Halbzeit war es unser Aufbauspiel zu verbessern und gleichzeitig auch den Abwehrspielern Einsatzzeiten im Mittelfeld zu ermöglichen. So feierte Linus R. sein Debüt im Mittelfeld und auch Levin durfte in der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit eine Position weiter vorn zeigen was er kann.

Der Spielverlauf der zweiten Halbzeit war mit dem der ersten Halbzeit vergleichbar. Schnelle Angriffe über die Flügel in Kombination mit zwei weiteren freien Feldspielern vorm gegnerischen Tor sorgten für klare Verhältnisse. Das Aufbauspiel wurde deutlich verbessert. Es gab zahlreiche Rückpässe vom Mittelfeld zur Abwehr, um nicht zwingend im eins gegen eins zu versuchen den Ball nach vorn zu treiben. Diese spielerische Überlegenheit sicherte uns viel Ballbesitz. Den Grumbachern gelangen nur wenige Entlastungsangriffe die aber rechtzeitig entschärft werden konnten. Endstand 0:18. Die junge Grumbacher Truppe hat aufopferungsvoll gekämpft und nie aufgegeben. Diese Eigenschaften verdienen unsere Anerkennung und unseren Respekt.

Beste Spieler wurden Etienne für großen kämpferischen Einsatz und Linus R. für seinen Einsatz im Mittelfeld. Es sah so aus als hätte Linus nie auf einer anderen Position gespielt.

Thomas Rödig

 

Spielbericht SV Pesterwitz 1. - Hainsberger SV 6:2 (4:0) 

27.09.2014

Von der englischen Woche verschont, hatten wir unser drittes Spiel erneut auf heimischem Kunstrasen gegen den Hainsberger SV. Ein Blick auf die Tabelle zeigte, dass Hainsberg in dieser Saison noch keinen einzigen Punkt gewinnen konnte. Das erschien mir doch ungewöhnlich, da bekanntermaßen Hainsberg in den zurückliegenden Jahren immer gute Mannschaften aufgebaut hatte. Aus diesem Grund wollten wir uns vom Blick auf die Tabelle nicht täuschen lassen und setzten unseren Schwerpunkt auf die Defensive. Diese Mannschaft lief für Pesterwitz auf: Thaddäus (Tor); Linus R., Dustin, Niklas W. (Abwehr); Paul, Linus S., Liam, Etienne (Mittelfeld); Maurice, Cedric (Sturm).

Das Spiel begann ausgeglichen, ohne nennenswerte Strafraumszenen auf beiden Seiten. Unsere defensive Ausrichtung zeigte Wirkung, verhinderte aber auch die Möglichkeit auf ein frühes Tor für uns. Im weiteren Spielverlauf konnten wir das Spiel in die gegnerische Hälfte verschieben. Unser erster Treffer gelang aus einem Konter über die gesamte Spielfeldlänge heraus. Hainsberg gelang es nur selten vor unserem Tor gefährlich zu werden und wenn, dann war Thaddäus zur Stelle. Seine Reaktion auf einen verdeckten Kopfball, einfach toll! Von meiner Position aus hatte ich den Ball schon im Tor gesehen. Super Leistung. Ein weiterer Treffer gelang durch eine sehr gelungene Einzelaktion von Cedric: allein in der gegnerischen Hälfte setzte er sich gegen einen Verteidiger durch, gab auch bei schon fast verlorenem Ball nicht auf, setzte nach, eroberte den Ball zurück und schloss dann gewohnt aus sehr spitzen Winkeln ab. Tor, so einfach geht's wenn man sich bis zum Ende durchbeißt.

Halbzeitstand 4:0. In der Pause wurde erneut die Defensive beschworen, weil wir uns nicht vorstellen konnten, dass die Hainsberger mit dem Halbzeitstand zufrieden sein konnten.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich deutlich ausgeglichener. Die Hainsberger ermöglichten uns weniger freie Bewegung in ihrer Hälfte . Jeder Mannschaft gelang je ein Treffer. Nach dem Treffer für Hainsberg versuchte deren Trainer durch drei Offensivkräfte das Spiel noch zu drehen. Der Druck auf unserer Tor stieg und folgerichtig viel ein weiteres Tor für Hainsberg. Unsere Spieler im Mittelfeld zeigten deutliche Anzeichen einer Überforderung, wobei der Hainsberger Druck nur ein kleiner Teil des Problems war. Vielmehr fiel auf, dass bei gegnerischem Ballbesitz der Wille der Ballrückeroberung nicht wirklich da war. Passives oder halbherziges Angreifen gar jegliche Arbeitsverweigerung in der Defensive öffneten dem Gegner viel Raum und Freiheiten um unserer Tor zu belagern. Ein Wechsel war notwendig um den Sieg zu sichern. An Ende konnten wir noch durch einen weiteren Treffer das Endergebnis von 6:2 herstellen.

Bester Spieler wurde Paul für seine Leistung in der Defensive und Offensive. So eine Leistung wird im Mittelfeld gebraucht. Lobend zu erwähnen waren noch Thaddäus für seine super Reaktionen, Linus R. für sein sehr souveränes Auftreten in der Verteidigung und Linus S. für seine Wiederholung der Leistung vom vorherigen Wochenende.

Die F1 startete somit mit maximaler Punktausbeute in die neue Kreisligasaison. Dafür gibt es ein dickes Lob.

Thomas Rödig

 

Spielbericht SV Pesterwitz 1. - SG Empor Possendorf 1. 4:3 (1:2) 

20.09.2014

Unser zweites Punktspiel fand auf heimischem Kunstrasen gegen die Erste von Possendorf statt. Unsere heutige Mannschaft setzte sich wie folgt zusammen: Thaddäus (Tor); Linus R., Dustin, Niklas W., Levin (Abwehr); Paul, Linus S., Liam, Etienne (Mittelfeld); Maurice, Cedric (Sturm). Niklas B. verstärkte erneut unsere F2, da hier immer noch viele junge Kicker keinen Spielerpass haben.

Gleich nach dem Anstoß war erkennbar, dass mit Possendorf ein gleichwertiger Gegner auf dem Feld stand. Wir verloren viele Bälle beim steilen Passspiel in die Spitze, weil Possendorf sehr gut stand. Die ersten zehn Minuten brachten daher auf keiner Seite nennenswerte Strafraumaktionen. Im weiteren Spielverlauf konnte sich Pesterwitz in der gegnerischen Hälfte etwas festsetzen und folgerichtig viel das erste Tor für uns. Mit diesem Treffer wurden wir etwas nachlässig in unseren Abwehraktionen. So kam es, das ein einfacher flacher Torschuss unnütz und halbherzig versucht wurde zu klären. Das Ergebnis war ein für den Torhüter unhaltbarer Abpraller. Somit stand es 1:1. Nach vorn liefen noch einige sehenswerte Angriffe leider ohne zählbaren Erfolg. Possendorf gelang vor der Pause noch ein weiterer Treffer zum 1:2 Pausenstand.

Durch den knappen Rückstand waren nun die Pesterwitzer gefordert eine Schippe mehr aufzulegen, um das Spiel noch wenden zu können. Die zweite Halbzeit begann wie die erste Halbzeit. Zwei nahezu gleich starke Teams neutralisierten sich nahezu vollständig. Possendorf gelang in dieser Phase ein weiteres Tor, wobei besonders unsere Abwehr nicht besonders gut aussah. Zu langsam, zu passiv und ohne jegliche Abstimmung. Der Anschlusstreffer durch Cedric resultierte aus einer Ecke, wobei erst der 2. oder 3. Ball über die Linie gedrückt werden konnte. Jetzt galt es in den letzten fünf Minuten alle Kräfte zu mobilisieren, um wenigstens einen Punkt in Pesterwitz zu holen. Dazu wurde unser stärkstes Mittelfeld-Sturm-Trio eingewechselt. Mit der klaren Ansage nach vorn Druck auszuüben und die Abwehr hinten zu entlasten, wurde die fußballerische "Brechstange" ausgepackt. Jetzt kam richtig Dampf auf den Kessel. Ein richtiger Schlagabtausch. Die Gefahr eines Kontertores lag genauso in der Luft wie ein möglicher Ausgleichstreffer. Das Glück war auf unserer Seite: uns gelang das 3:3! Ziel erreicht und neues Ziel: sicher bis zum Schlusspfiff stehen. Das hohe Tempo der letzten Minuten machte sich langsam aber sicher bemerkbar. Die Ungenauigkeiten im Spiel beider Mannschaften nahmen deutlich zu, so dass kleinere Fouls auf beiden Seiten und zahlreiche Einwürfe, dass Spiel oft unterbrachen. Der Siegtreffer fiel in der letzten Minute und ist aus meiner Sicht das Sahnehäubchen für das Spiel gewesen. Sehr guter Kampf, nie aufgegeben und bis zur letzten Minute gerannt, gerannt und gerannt.

Fazit: Possendorf war heute ein gleichwertiger Gegner. Das Glück lag am Ende auf unserer Seite, so dass wir einen knappen Sieg feiern konnten.

Bester Spieler wurde für seinen kämpferischen Einsatz Linus S.

Thomas Rödig

 

Spielbericht SV Chemie Dohna – SV Pesterwitz 2:7 (1:5) 

14.09.2014

An einem regnerischen Sonntag ging es zum ersten Punktspiel nach Dohna. Da die Stärken unserer Gegner in der neu gegründeten Kreisliga schwer einschätzbar sind, lag doch eine gewisse Anspannung in der Luft. Die Mannschaft bestand aus: Etienne (Tor); Linus R., Dustin, Niklas W., Levin (Abwehr), Paul, Linus S., Liam (Mittelfeld); Maurice, Cedric (Sturm). Niklas B. verstärkte unsere F2, da hier noch viele junge Kicker kein Spielerpass haben.

Wichtigster Gegenstand der Kabinenansprache war die Konzentration auf die Defensive. Dazu gehörte, dass die Mittelfeldspieler nicht von Beginn zu weit nach vorn rücken und somit größere Lücken vor der Abwehr erzeugen. Heute mussten bei gegnerischem Ballbesitz vier Spieler verteidigen. So sollte auch Etienne, der heute das erste Mal bei der F-Jugend im Tor steht, entlastet werden.

Das Spiel begann aus Pesterwitzer Sicht sehr konzentriert. Es zeigte sich recht schnell, dass unser Gegner aus Dohna mit unserer schnellen Spielweise nicht so richtig zu recht kam. Zu dem gewannen wir viele Bälle auf Höhe der Mittellinie, so dass keine größere Gefahr für unser Tor bestand. Somit nutzen wir unsere spielerische Überlegenheit, um uns Chancen zu kreieren. Nur ein schnelles Tor wollte uns nicht gleich gelingen. Da aber die Pesterwitzer Abwehr, unterstützt vom Mittelfeld sehr gut standen und wir weiter Druck auf das gegnerische Tor ausübten, war es aus Sicht der Trainer nur eine Frage der Zeit bis wir uns für unsere Geduld belohnen. Und so kam es, dass uns in der ersten Halbzeit fünf Treffer gelingen sollten, wobei der Torhüter von Dohna einige Unsicherheiten zeigte. Dohna gelang es recht selten sich aus der Umklammerung zu befreien und in unsere Hälfte vorzustoßen. Die meisten Angriffe wurden zur Ecke bzw. zum Einwurf entschärft, d. h. es war genügend Zeit um sich defensiv zu organisieren. So waren von Dohna nur sehr wenige Torschüsse - die aber unserem Torhüter nicht wirklich forderten - zu sehen. Am Ende der ersten Halbzeit gab es noch einen Eckstoß für Dohna. Leider stand Linus R. nicht genau am kurzen Pfosten, so dass der Ball ins Tor rutschte. Linus R. war untröstlich. Wichtig ist aber auch hier, aus Fehlern zu lernen und diese nicht zu wiederholen.

Mit einem 1:5 ging es in die Kabine. Neben lobenden Worten wurden auch die Sinne geschärft, dass die zweite Halbzeit schwerer werden würde. Erstens plante Dohna den Torhüter zu wechseln und zweites würde unser Gegner mit großer Wahrscheinlichkeit eine deutliche Kabinenansprache erhalten. Wir sollten also jetzt die Zügeln nicht schleifen lassen, sondern konzentriert weiterspielen.

Die zweite Halbzeit war deutlich ausgeglichener. Der neue Torwart hatte mehrere gute Pesterwitzer Chancen mit seinen tollen Reflexen zunichte gemacht. Gleichzeitig tauchte Dohna nun des öfteren gefährlich vor unserem Tor auf. Glücklicherweise war Etienne sehr aufmerksam und reaktionsschnell. Nur einmal wurde er durch einen verdeckten Fernschuss überwunden. Pesterwitz gelangen noch zwei weitere Treffer. Der Erste war ein direkt verwandelter Freistoß. Da stand die Mauer von Dohna scheinbar nicht ganz perfekt. Der Zweite war ein satter Schuss aus kurzer Entfernung. Keine Chance für den Torhüter.

Der Endstand lautete: 2:7 mit den Torschützen Paul (3x), Maurice (3x) und Cedric. Bester Spieler wurde Etienne, weil er sich für die Mannschaft als Torhüter zur Verfügung gestellt hatte und eine überragende Leistung zeigte. Darüber hinaus hätte man aber alle anderen Spieler nominieren können, weil alle toll gekämpft und zusammen gespielt haben. Positives Fazit aus Sicht der Trainer ist auch, dass keine nennenswerten Änderungen der Mannschaftsleistung durch Aus- und Einwechslung von Spielern von der Bank auftraten. Somit verfügen wir über einen sehr ausgeglichenen Kader auf dessen zukünftige Leistungen wir gespannt sein dürfen.

Thomas Rödig

 

Spielbericht SV Pesterwitz 2. – Dorfhainer SV 9:0 (3:0) 

07.09.2014

Wie jedes Jahr startet die neue Fußballsaison mit der ersten Pokalrunde. Die F1 des SV Pesterwitz hat ein Freilos, d. h. ist automatisch weiter. Der F2 wurde Dorfhain zugelost, glücklicherweise auf heimischem Kunstrasen. Die F2 gründet sich jedes Jahr neu aus ältesten Kickern der G-Jugend. Leider hatten noch nicht alle neuen Spieler eine Spielberechtigung (Spielerausweis), so dass eine Vielzahl von F1-Spielern die Partie übernahmen.

Am Sonntagmorgen trafen sich Thaddäus (Tor); Dustin, Linus R. (Abwehr); Paul, Linus S., Niklas B., Etienne, Liam (Mittelfeld) sowie Cedric und Maurice (Sturm) zum ersten Pflichtspiel. In Summe eine gute Mischung aus 06er und 07er Kindern. Unser Gegner aus Dorfhain wies eine vergleichbare Mischung auf.

Mit dem Anstoß übernahm Pesterwitz das Zepter in die Hand (oder besser an den Fuß). Wir setzten uns in der Dorfhainer Spielhälfte fest. Deutlich erkennbar, war der Wille aller Pesterwitzer Kicker miteinander zu spielen. Der Ball zirkulierte schnell und genau durch unsere Reihen. Kurz vor dem gegnerischen Tor aber waren dann die Räume so eng, dass kein Durchkommen möglich war. Die Dorfhainer verteidigten durch viel Laufarbeit und hatten einen exzellenten Torhüter in ihrem Kollektiv. So dauerte es auch gute zehn Minuten bis das erste Tor für Pesterwitz viel. Bis zum Halbzeitpfiff konnten wir noch zwei Mal, zum Pausenstand von 3:0, einnetzen.

Die Freude über die verdiente Pausenführung war natürlich groß, wenn man den Verlauf der letzten Saison betrachtet. Dennoch galt es die Konzentration hoch zu halten, um nicht durch lässiges Auftreten die Erfolge der ersten Halbzeit zunichtezumachen.

In der zweiten Halbzeit versuchte Dorfhain sich aus der Pesterwitzer Umklammerung zu befreien. Dabei gingen teilweise drei oder vier gegnerische Spieler in die Offensive und forderten unsere beiden Abwehrspieler sehr stark. Glücklicherweise gelangen dem Gegner nur wenige Durchbrüche und diese wurden durch starke Mannschaftsleistung rechtzeitig abgefangen. So blieb Dorfhain nur ein einziger sehr gefährlicher Schuss auf unser Tor, der von unserem Torhüter glänzend pariert wurde. Durch die sehr offensive Ausrichtung der Dorfhainer gelangen uns nun besser Chancen zu erarbeiten und zu verwandeln. Am Ende wurden noch sechs weitere Treffer erzielt. Der Endstand lautete 9:0.

Wenn auch der Sieg eindeutig u verdient war, muss erwähnt werden, dass trotz offensichtlicher spielerischer Überlegenheit wichtige fussballerische Grundlagen zunehmend vernachlässigt wurden. Dazu zählten das Halten der Positionen und Umschalten bei Ballverlusten in die Defensive. Die Dorfhainer haben diese Schwächen nicht ausnutzen können, aber technisch stärkere Gegner werden uns hier eiskalt auskontern.

Lobend zu erwähnen waren Cedric, für eine sehr dynamische Spielweise im letzten Spielfelddrittel, und Niklas B. für seinen ersten Einsatz.

Thomas Rödig

 

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