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Chronik - Über 80 Jahre Fußball in Pesterwitz

1. Spiel 1982 gegen Dynamo “Alte Herren” bei Dynamo u.a.: Hansi Kreische, Klaus Sammer, Klaus Müller, Dieter Riedel, Wolfgang Haustein
1. Spiel 1982 gegen Dynamo “Alte Herren” bei Dynamo u.a.: Hansi Kreische, Klaus Sammer, Klaus Müller, Dieter Riedel, Wolfgang Haustein

Chronistische Zusammenstellung von Eberhard Kammer, der alle Urheberrechte besitzt.

Die sportliche Betätigung in Pesterwitz geht bis in das Jahr 1875 zurück.

 

75 Jahre Fußball - 1929 – 2004

 

1929

Der Fußball als Mannschaftssportart hält im Ort Einzug mit 3 Männermannschaften, 1 Jugendmannschaft und 2 Kindermannschaften.

Im gleichen Jahr erfolgt vom Arbeiter-sportverein die Sportplatzweihe im Zentrum von Pesterwitz. Der Bürgermeister Paul Hegner und sein Stell-vertreter Oskar Schimmrohn, beide aktive Sportler, nehmen die Weihe vor.

 

1930

In den Registerakten des Amtsgerichtes Freital erscheint zu Nummer 52 des Vereinsregisters: Turn- und Sportverein Pesterwitz e. V. in Pesterwitz.

Im Staatsarchiv in Dresden ist es unter AG Freital Nr. 1645 niedergelegt.

 

1933

Leider währt das Intermezzo bis 1933 und der Arbeitersportverein wird von den Nationalsozialisten (Nazis) aufgelöst. Nun werden die Sportler kriegsreif erzogen.

 

1935

Am 26. März 1935 findet eine Gemeindeverordnetensitzung in Pesterwitz statt. „Unter Mitteilung wurde zur Kenntnis gebracht, daß das bewegliche und unbewegliche Vermögen des während der nationalsozialistischen Revolution aufgelösten Turn- und Sportvereins nach der Verordnung des Staatsministers des Innern vom 8. November 1934 in den Besitz der Gemeinde übergegangen und die Übergabe durch den Treuhänder Pg. (Ka Parteigenosse) G. Wittig nunmehr erfolgt ist. Die grundsätzliche Eintragung des zugewiesenen Grundbesitzes muß noch erfolgen. Die Neugründung eines Turnvereins, der für Pesterwitz Bedürfnis ist, erfolgt, nachdem die notwendigen Formalitäten erfüllt, nach nationalsozialistischen Grundsätzen und Richtlinien in Kürze.“

 

1936

Vor der Eröffnung der Gründungsversammlung in der Turnhalle findet am

13. März eine Zusammenkunft von Bürgermeister Winkler seiner Beigeordeten und der Gemeinderäte von Pesterwitz und Altfranken und des Ortsgruppenleiters der NSDAP Pg. Domaschke mit Vertretern der maßgeblichen Sportbehörden statt. Von der Sportbehörde waren anwesend der Bezirksbeauftragte des Reichssportführers Obersturmbannführer Illmert, Dr. Grahl und Geschäftsführer Hildebrandt.

Das Hauptinteresse besteht für Turnen und Fußball.

 

1937

8. Juni 1937 – Wilsdruff Jugend gegen Jungmannschaft Pesterwitz 6:2 (3:1).

Einen nicht ganz erwarteten, in dieser Höhe jedoch vollkommen verdienten Sieg konnten die Schwarz-Roten am Sonntag erringen. Die Mannschaft nahm Revanche für die erlittene Niederlage auf dessen Platz in Pesterwitz.

Die Einzelheiten der 90 Minuten: Ziemlich große Hitze stellte an die beteiligten Mannschaften hohe Anforderungen. Die Wilsdruffer waren sich der schweren Aufgabe bewußt. Mit einem flotten Anfangsspurt kam auch der Gegner bald in üble Situationen. Ein schöner Schuß von Thomas II sah die

Schwarz-Roten bereits in der 10. Minute in Führung. Es folgten Tore von Wiedemann, Thomas II und Kluncker. Kurz vor der Pause errang Pesterwitz das erste Tor und in der 2. Halbzeit während einer guten Angriffsphase das zweite.

Oktober 1937 – Aufnahme in den DRL (Deutscher Reichsbund für Leibesübung) Nach einer Bekanntgabe des Gauführers des Gaues V (Sachsen), Ministerialrat Kunz, wurde der neugegründete Turn-und Sportverein Pesterwitz, der als Sportarten das Geräteturnen und das Fußballspiel betreibt, in den DRL aufgenommen und dem Kreis Dresden zugeteilt. Gleichzeitig wurde der Vereinsführer Otto Forker, Pesterwitz, Horst-Wessel-Straße 1a, in sein Amt bestätigt.

Im November spielen in einem Freundschaftsspiel

Pesterwitz 1. : Zauckerode 1. 2:2 (0:2)

Die B-Jugend beider Mannschaften spielten ebenfalls 2:2

8. Juni 1937 – Wilsdruff Jugend gegen Jungmannschaft Pesterwitz 6:2 (3:1).

Einen nicht ganz erwarteten, in dieser Höhe jedoch vollkommen verdienten Sieg konnten die Schwarz-Roten am Sonntag erringen. Die Mannschaft nahm Revanche für die erlittene Niederlage auf dessen Platz in Pesterwitz. Die Einzelheiten der 90 Minuten: Ziemlich große Hitze stellte an die beteiligten Mannschaften hohe Anforderungen. Die Wilsdruffer waren sich der schweren Aufgabe bewußt. Mit einem flotten Anfangsspurt kam auch der Gegner bald in üble Situationen. Ein schöner Schuß von Thomas II sah die

Schwarz-Roten bereits in der 10. Minute in Führung. Es folgten Tore von Wiedemann, Thomas II und Kluncker. Kurz vor der Pause errang Pesterwitz das erste Tor und in der 2. Halbzeit während einer guten Angriffsphase das zweite.

 

1945

Die Chronik verrät im August 1945 ein Fußballspiel zwischen Pesterwitz I und Löbtau II.

 

1946

Die Genehmigung der sowjetischen Besatzung vorausgesetzt, beginnt im Juni,

nach dem Schrecken des 2. Weltkrieges und dem damit verbundenen Niederganges von Dresden, mit 154 Mitgliedern der Sportbetrieb in der Gemeinde unter dem Namen.

 

1949

erfolgt die Wiederherstellung des Sportplatzes, der im letzten Kriegs-jahre als Stapelplatz für schwere Kampfmittel, u. a. Granaten, diente.

 

1950

Im Zuge der Reorganisation der demokratischen Sportbewegung schließen sich im November 1950 die Volksgüter Pesterwitz, Altfran-ken, Roßthal und GWG Dresden mit den Sportlern von Pesterwitz und Altfranken zu der Betriebssportgemeinschaft (BSG) “Traktor Pesterwitz” zusammen.

Im Aushangkasten der Sportgemeinschaft am Gasthof war im Oktober zu lesen:

“75 - jähriges Bestehen des Sportes in Pesterwitz”

 

22. 11. 1951

steht unter der Überschrift: “BSG “Traktor” muß aufholen” in der Sächsischen Zeitung folgendes

“In allen Sportgemeinschaften der Deutschen Demokratischen Repu-blik unterstützen die Sportlerinnen und Sportler durch die Erfüllung des Wettbewerbes “Vorwärts im Kampf um die Einheit und Freiheit im deutschen Sport - Verbreitert und festigt die Volkssportbewegung!” den Appell der Volkskammer. Es gibt wohl keinen Deutschen und vor allem keinen Sportler, der sich nicht verpflichtet fühlt, die Forderungen unserer Regierung mit verwirklichen zu helfen.

...Die Leiter der Betriebssportgemeinschaft „Traktor“ Pesterwitz der Vereinigung Volkseigener Güter, des Volksgutes Roßthal und des Jugendgutes Pesterwitz bitte ich, eine entscheidende Wendung in der Arbeit der Leitung der Betriebssportgemeinschaft herbeizuführen. ...”

Walter Szymaniak, Pesterwitz

 

1954

1. 6. 1954, 9.30 Uhr Fußballspiel – Pioniere Pesterwitz gegen Pioniere Freital.

Anschließend Sport und Spiel auf dem Platz. Eine Stafette durchs Dorf.

 

1956

Sportlerinnen und Sportler der BSG Traktor Pesterwitz schreiben an den 1. Stellvertreter des Ministerpräsidenten der DDR Herrn Walter Ulbricht:

Betr.: Sportstättenbau

Pesterwitz, eine Gemeinde mit einer sportbegeisterten Bevölkerung hat Sorgen um den weiteren örtlichen Sportbetrieb. ...

Wir benötigen eine Turn- und Sporthalle.

....Die Begeisterung erklärt den Mitgliederstand von rund 300 Sport-lern bei einer Einwohnerzahl von 2000, bei einer noch zu betreuenden Schulkinderzahl von 280, wo doch die Raumfrage sich für alle Sektionen hemmend auswirkte. ...

Das Volksjugendgut hat Räumlichkeiten zur Unterbringung der noch restlich gebrauchsfähigen Geräte zur Verfügung gestellt. Es wurde eine Wohnung freigestellt, um aus jener ein „provisorisches Sportheim herzurichten, damit die Sportler, vor allem die Fußballer, welche zu den Kämpfen von auswärts kommen, Wasch- und Umkleidemöglichkeiten haben....

Unterschriften BSG-Leitung Große Stellv. Bürgerm. Schneider FDJ Egon LemmrichVolksjugendgut i. V. Müller Volksjugendgut Jaster

 

1963

Bekanntmachungen: 8. Mai - Landsportfest.

14 – 18 Uhr Fußball– Boxkämpfe

Sportsonntag in Pesterwitz am 30. 6. 63:

8 Uhr: Eröffnung

8.30-9.00 Uhr Rollerrennen d. 5-8jährigen

9.00-11.30: Ablegung der Disziplinen für das Sportleistungsabzeichen

ab 13.30: Fußballspiele (Schüler, Männer, 1. Mannschaft)

 

1964

Hopfenfest 2.-7. Oktober

 

1964

u. a. am Sonnabend 16 Uhr Fußballspiel Pesterwitz 1. gegen Lausnitz 1.

17. 11. 64 Traktor Pesterwitz 1. – Wurgwitz 2. 0:2

 

1966

Ende April 1. Kreisklasse

1. Aufbau Rabenau

18 - 14 - 2 - 2 - 46:16 - 30:6

10. Traktor Pesterwitz

18 - 2 - 2 - 14 - 16:37 - 6:30

Absteiger Traktor Pesterwitz hatte in Weißig nie eine Siegeschance. In allen Belangen war Stahl Weißig eindeutig überlegen. Der 4:0-Sieg des Platzherren hätte können sehr leicht noch höher ausfallen.

Im Mai wurde kurzfristig Traktor Pesterwitz im 1. Bezirksspiel bei Traktor Reinhardtsgrimma um den Pokal „Goldener Traktor“ angesetzt. 200 Zuschauer erlebten ein relativ gutes Spiel, und auch die Pesterwitzer hielten eine Halbzeit ordentlich mit. Vor allem in der letzten halben Stunde ging aber bei Pesterwitz die „Puste“ aus, und durch eine 1:4 Niederlage schied sie aus dem Wettbewerb aus.

 

1970

Anfang des Jahres liegt Traktor Pesterwitz auf dem vorletzten Rang von 12 Mannschaften in der 1. Kreis-klasse.

Mitte April stehen Traktor Pesterwitz und Empor Possendorf als Absteiger fest.

 

1975

schafften die Pesterwitzer Fußballer den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Von diesem Jahr an ist die 1. Männermannschaft immer in der höchsten Spielklasse unseres Kreises vertreten. Eberhardt Krauß, Claus Großmann, Manfred Schulze, Uli Israel, Hans- Jürgen Gabriel, Uwe Hase, Christian Hieksch gehörten u.a. zu dieser Mannschaft. Trainiert wurde sie von der Pesterwitzer Trainerlegende, dem leider viel zu früh verstorbenen, Helmut Krauß. Ihm zur Seite standen die Betreuer und Funktionäre Erich Körner, Arthur Pannier und Siggi Schindler. Viele Jahre sind die Pesterwitzer Fußballerfolge und Niederlagen mit diesen Namen verbunden.

Respekt verschaffte sich die Mann-schaft vor allem mit ihrer Kampfstärke, die keine vorderen Ränge in der Fairplaywertung, dafür aber so manchen Sieg einbrachte.

Die größten Erfolge wurden im Landsportpokal und FDGB-Pokal gefeiert (s. Statistik).

 

1980

wurde die Turnhalle am Sportplatz an der Freitaler Straße eingeweiht. Damit verbesserten sich die Trainingsbedingungen vor allem im Winter. Mit zahlreichen Arbeitseinsätzen hatten die Sportler dazu mit beigetragen.

Höhepunkte in den 80er Jahren waren die Vergleiche mit der Traditionsmannschaft von Dynamo Dresden. Bekannte Namen wie Dixi Dörner, Hansi Kreische, Manfred Kallenbach u.v.a. lockten viele Zuschauer nach Pesterwitz. Der 3:2 Sieg im dritten Vergleich 1984 bleibt sicher allen Beteiligten unvergessen.

 

1984

übernahm Gerd Felgner als Übungsleiter die 1. Männermannschaft. Sein Engagement beschränkte sich nicht nur auf das Mannschaftstraining. Die Flutlicht-anlage wurde so weit verbessert, dass der Trainingsbetrieb auch in der Winterzeit draußen erfolgen konn-te. Neue Trikots, erstmals mit Werbung, wurden gesponsert. Ihm zur Seite stand als Mannschaftsleiter mit Werner Roch eine weitere gute Seele des Vereins, der heute noch in der Rechtskommission des Fußballkreisverbandes Weißeritzkreis mitarbeitet.

Sportlich wurde die 1. Kreisklasse mit Mittelfeldplätzen immer gehalten. Die beste Platzierung in dieser Zeit gelang mit dem 3.Platz in der Saison 1993/94, was den Aufstieg in die durch die Kreisreform neu gebildete Kreisliga des Weißeritzkreises bedeutete.

Probleme gab es in der Saison 1996/97. Zum Ende der 1.Halbserie fand sich die Mannschaft mit beträchtlichem Abstand zum rettenden Ufer am Tabellenende wieder. In einer bundesligareifen Aktion wurde der langjährige Übungsleiter „beurlaubt“. Wohl aufgeschreckt dadurch, steigerte sich die Mannschaft nach der Winterpause, auch wegen der Rückkehr verletzter Spieler, unter dem neuen Übungsleiter Peter Magin erheblich, und konnte den Klassenerhalt sichern.

Der Einbau jüngerer Spieler wurde konsequent fortgesetzt. Dabei profitierten wir von unserer eigenen Nachwuchsarbeit und einigen Neuzu-gängen.

 

Seit 1998

ist Manfred Schulze Übungsleiter der 1. Männermannschaft. Ihm zur Seite stehen Bernd Kaminski und Falk Rösler. Mit der Einweihung der neuen Sportanlage an der Erich-Hanisch-Straße 2001 mit ihrem Rasenplatz, einem Kleinfeldkunstrasenplatz mit Flutlicht und der Turnhalle begann auch für die Fußballer eine neue Ära. Die Umstellung vom besonders beim Gegner gefürchteten kleinen Pesterwitzer Stoppelacker zum gepflegten Rasenteppich fiel nicht leicht. Der neue Platz ermöglichte, ja verlangte geradezu, eine andere Spielanlage.

Mittlerweile zeigen die erreichten Ergebnisse und Platzierungen, dass dies gelungen ist.

Besonders bei den Hallenkreismeisterschaften zahlten sich die idealen Trainingsmöglichkeiten in der Winterzeit bisher aus. Hier fehlt nur noch der ganz große Wurf eines Titelgewinns.

Immer eine positive Rolle in der Abteilung, nicht zuletzt durch das Engagement ihrer Übungsleiter und Betreuer, spielte und spielt die 2. Männermannschaft. In den 70er und 80er Jahren verbunden mit den Namen Gerhart Eismann und Bernd Schneider gab es eine gefestigte Mannschaft. Auf Grund von Spielermangel musste diese später wieder abgemeldet werden.

Seit einigen Jahren ist die Zweite nicht nur wieder aktiv, sondern ein starker Rückhalt der Ersten. 1999 gelang der Aufstieg in die 2. Kreisklasse, und in der abgelaufenen Saison souverän der Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Abstimmung mit der ersten Mannschaft, damit beide voneinander profitieren können, ist auch Dank ihrer Betreuer Falk Liebezeit, Gerd Schmidt und Achim Bursa gut. Verstärkt durch einige Neuzugänge aus der A-Jugend sollte das Ziel Klassenerhalt in der neuen Saison erreichbar sein.

Der Zulauf zu unserem Verein zeigt sich auch darin, dass seit 2 Jahren sogar eine 3. Männermannschaft in der 3. Kreisklasse am Spielbetrieb teilnimmt.

Die „ Alten“ können es nicht lassen. 1997 wird eine Altherrenmannschaft aus der Taufe gehoben. Sie bestreitet regelmäßig Freundschaftsspiele und lässt jeden Freitagabend den Ball laufen.

Freundschaftliche Verbindungen über die Kreisgrenzen hinaus pflegt die Abteilung Fußball nach Mecklenburg/Vorpommern zum SV Zarrentin und nach Hessen zum SV Eppe.

 

Statistik

Erfolge des Pesterwitzer Fußballs seit 1982 bis 2004:

 

1982:

Traktor-Pokal-Sieger in Freital, Sportplatz Rudeltstraße

Traktor Pesterwitz - Traktor Braunsdorf 3:2
(Torschützen für Pesterwitz: Chr. Krauß, F. Rösler, J. Karger)

 

1983:

Traktor-Pokal-Sieger in Wurgwitz

Traktor Pesterwitz - Traktor Braunsdorf 4:2
(Torschützen für Pesterwitz: St. Schütz 2, Chr. Krauß, F. Rösler)

 

1985:

FDGB-Pokal-Endspiel in Wilsdruff

Traktor Pesterwitz - Traktor Mohorn 2:2  6:7 n. E.
(Torschützen für Pesterwitz: St. Schütz, F. Rösler)

 

1986:

Traktor-Pokal-Endspiel in Wurgwitz

Traktor Pesterwitz - Traktor Braunsdorf 1:2
(Torschütze für Pesterwitz: F. Rösler)

 

1987:

Traktor-Pokal-Sieger in Wilsdruff

Traktor Pesterwitz - Traktor Mohorn 2:0
(Torschütze für Pesterwitz: F. Rösler 2)

 

1988:

Traktor-Pokal-Sieger in Braunsdorf

Traktor Pesterwitz - SG Stahl Weißig 3:0
(Torschützen für Pesterwitz: F. Jürgenlohmann, F. Rösler, St. Schütz)

 

1991:

DFV-Kreispokalsieger in Pesterwitz

SV Pesterwitz - Hainsberger SV 2:1
(Torschütze für Pesterwitz: F. Rösler 2) n.V.

 

1992:

DFB-Kreispokalendspiel

SV Pesterwitz - SG Weißig 1:5
(Torschütze für Pesterwitz: Schütz)

 

1994:

Aufstieg der 1. Männermannschaft in die Kreisliga

 

1998:

Kreismeistertitel F-Jugend

 

1999:

Aufstieg der 2. Männermannschaft in die 2. Kreisklasse

 

2004:

 

Aufstieg der 2. Männermannschaft in die 1. Kreisklasse

 

mehrere Kreismeistertitel im Nachwuchsbereich in der Halle

 

1. Männermannschaft erreicht 3mal Platz 2 bei der Hallenkreismeisterschaft

 

Jugendbereich

Schwierig waren die Anfänge im Nachwuchsfußball. Immer wieder fanden sich fußballbegeisterte Jungen zu einer Mannschaft zusammen. Um am Wettspielbetrieb teilnehmen zu können, musste jedoch die Altersstruktur stimmen, und das war in einem kleinem Dorf wie Pesterwitz nicht einfach. So wurde das Team in der Altersklasse gemeldet, wo der älteste Spieler spielberechtigt war. Die Jüngeren hatten es entsprechend schwer.

Manche hohe Niederlage musste eingesteckt werden, die wenigen Siege wurden dafür um so mehr bejubelt. Diese “harte“ Fußballschule durchliefen in den 70er und 80er Jahren viele heute noch aktive Spieler.

Ab Mitte der 90er Jahre gab es in Pesterwitz regelmäßig mehrere Nachwuchsmannschaften.

Die immer größer werdende Einwohnerzahl und die Nähe zur Stadt Dresden ließen immer mehr fußballinteressierte Jungen und Mädchen den Weg zum SV Pesterwitz finden. Als Übungsleiter fungierten u.a. Claus Großmann, Falk Liebezeit, Jörg Krauß und Steffen Schütz. Einen positiven Schub erhielt die Nachwuchsabteilung noch einmal mit der Einweihung der neuen Sportanlage. Heute haben wir in fast jeder Alters-klasse eine Mannschaft im Spielbetrieb. Alle Mannschaften haben 2 Übungsleiter und spielen sowohl im normalen Punktspielbetrieb als auch bei den Hallenkreismeisterschaften eine gute Rolle.

Einige Jugendmannschaften konnten sogar schon den Titel eines Hallen-kreismeisters erringen.

1998 ereichte die damals von den Sportfreunden Uwe Hertzsch, Volkmar Oertelt und Peter Rönsch trainierte F-Jugend den Kreismeistertitel auf dem Feld. Auf Einladung von Hertha BSC Berlin bestritt diese Mannschaft später sogar im Vorprogramm eines Bundesligaspiels einen Vergleich mit der E-Jugend von Hertha BSC im Olympiastadion.

Der besondere Dank gilt an dieser Stelle allen früheren und jetzt noch aktiven Übungsleitern und Betreuern im Nachwuchsbereich. Deutlich zu spüren ist die sehr gute Arbeit dieser Sportfreunde im Männerbereich, wo ange-sprochene Altersprobleme früh-erer Zeiten der Vergangenheit angehören.

 

Schiedsrichter

Zu einem Fußballspiel gehören als Aktive nicht nur Spieler und Betreuer, sondern auch Schiedsrichter. Große Probleme gab es anfänglich mit der Gewinnung dieser für unseren Verein, ist es doch ein nicht ganz einfacher Job, Wochenende für Wochenende allein über die Dörfer zum Spiel zu fahren. Akut wurde die Sache, als seitens des Kreisfachausschusses Fußball festgelegt wurde, dass pro Mannschaft ( ab C-Jugend ) im Spielbetrieb ein aktiver Schiedsrichter gemeldet sein muss. Geldstrafen und Punktabzüge waren die Folge.

Erster aktiver Schiedsrichter beim SV Pesterwitz war Ingolf Schmidt. Heute haben wir 7 gemeldete Schiedsrichter, die unseren Verein würdig vertreten.

 

Fazit

Mit Fug und Recht kann man sagen, dass unsere Abteilung Fußball derzeit in allen Belangen recht gut aufgestellt ist. Abteilungsleiter Falk Liebezeit, alle Übungsleiter und Betreuer, gut unterstützt durch die Vereinsführung, ziehen an einem Strang.

Als Ziel für die Zukunft bleibt vielleicht der Aufstieg einer Mannschaft auf Bezirksebene. Dieser kleine Streifzug durch die Pesterwitzer Fußballgeschichte erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Alle nicht namentlich genannten ehemaligen und aktiven Pesterwitzer Fußballer mögen dies verzeihen, sind jedoch herzlich eingeladen, um mit uns gemeinsam 75 Jahre Fußball in Pesterwitz zu feiern.

 
Chronik der Abteilung Fußball ab 2005

2005:

Erfolgreiches Ende einer spannenden Kreisligasaison. Unsere 1. Mannschaft wird Kreismeister und schafft damit den Aufstieg in die Bezirksklasse.

2008:

Sportlicher Höhepunkt einer erneut sehr erfolgreichen Saison in der Kreisliga des Weißeritzkreises (Vizemeister) war sicherlich der Gewinn des Kreispokals. Im Finale in Altenberg siegte die Mannschaft gegen Stahl Schmiedberg und qualifizierte sich für den Bezirkspokal in der neuen Saison 2008/2009.

2010:

1. Männermannschaft gewinnt die letzte Hallenkreismeisterschaft im Weißeritzkreis

 

Durch Tore von Martin Grafe, Lars Heller, Robert Müller und Johannes Schiller konnte im Finale gegen Motor Freital gewonnen werden. Weiter waren am Erfolg im Finale beteiligt: René Einert als Torwart sowie Björn Großmann, Ron Israel und Daniel Nüsse. Als Trainer fungierte Bernd Kaminski.

Das Finalspiel kann hier aufgerufen werden:

Finale Teil 1

Finale Teil 2

2012:

Die 1. Männermannschaft beendet die Saison 2011/12 in der Kreisliga West als Staffelsieger und steigt damit in die eine Saison vorher neu gegründete Kreisoberliga des Kreisverbandes Sächsische Schweiz/Osterzgebirge auf.

2013:

Quelle: KVSOE
Quelle: KVSOE

Nach einem äußerst erfolgreichen Jahr als Neuling in der Kreisoberliga beendet die 1. Mannschaft die Saison 2012/13 auf Platz 3. Robert Müller (im Bild ganz rechts) erweist sich dabei als der treffsicherste Torschütze der Kreisoberliga.

 

SV Pesterwitz e.V.
Otto-Harzer-Str./E.-Hannisch-Str.
01705 Pesterwitz
Registernummer: 34077

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